Solingen

Tag der offenen Tür im Solinger „Zentrum für verfolgte Künste" - u.a. zum Widerstand in Solingen mit einer würdigenden Tafel zu Willi Dickhut

Aus diesem Anlass lädt das Willi Dickhut Museum gemeinsam mit der Wählerinitiative Bergisch Land der Internationalistischen Liste/MLPD zu einem kostenlosen Museumsbesuch ein. Treff dafür vor dem Museum.

27.06.2021 12 Uhr

Ort: Solingen, Zentrum für verfolgte Künste, Wuppertaler Straße 160, 42653 Solingen (gut zu erreichen mit Buslinie 683 Haltestelle Gräfrath - zum Beispiel ab Wuppertal-Vohwinkel)

drei Sonderausstellungen je mit Führungen zu unterschiedlichen Aspekten:

1. Die Ausstellung „Um laut zu sagen: Nein!" über den Widerstand gegen den Hitler-Faschismus in Solingen - einschließlich einer würdigenden Tafel über den Solinger Schlosser, antifaschistischen Widerstandskämpfer, Kommunisten und Mitbegründer der MLPD, Willi Dickhut (1904-1992);

2. "Écrasez l'infâme! Zerstört die Niedertracht" - eine Sammlung von sieben Künstlern aus der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen; sowie

3. „Boris Luire. Das Haus von Anita" - „beängstigend intensive Kunst in Opposition zu den gängigen Erinnerungen an die Shoah" des jüdischen KZ-Häftlings Boris Lurie, so das Faltblatt zur Ausstellung. Insgesamt 300 Werke von Künstlern - 100 aus der Boris-Lurie-Stiftung in New York, aus der Gedenkstätte Esterwegen, aus dem KZ Sachsenhausen und dem eigenen Bestand des „Zentrum ..." werden gezeigt

(siehe auch rf-news-Artikel dazu vom 11.5.2021 bzw. die unten genannten Homepages)