Umweltpolitischer Sprecher der MLPD

Hannes Stockert

Ich bin 1972 geboren, ein „Ruhrpott-Junge“ und wohne mit meiner Lebensgefährtin in Mülheim-Dümpten. Aufgewachsen bin ich in Dortmund und bin dort nach der 10. Klasse mit einer Elektriker-Lehre im Stahlbetrieb Arbeiter geworden.

Seit meinen Kinder- und Jugendjahren engagiere ich mich gegen Kriege, Armut, Arbeitsplatzvernichtung, Faschismus und Umweltzerstörung. Als Schicht-Elektriker und IG Metall-Vertrauensperson stehe ich seit meiner Lehre in Wort und Tat für den Anspruch „Arbeiter in die Politik“.

Ich bin strikt dagegen, dass die wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Krisen auf dem Rücken von uns Beschäftigten und unseren Familien abgewälzt werden. Die dafür Verantwortlichen in den Konzern- und Regierungsetagen zerren mit ihrer Profitwirtschaft die ganze Menschheit in den Abgrund.Die Vorstände der Autokonzerne betrügen jahrelang mit Hilfe deutscher und europäischer Behörden und mit kriminellen Machenschaften bei ihren Abgaswerten, nehmen damit die Vergiftung der Umwelt und den Tod tausender Menschen bewusst in Kauf und werden dafür nicht belangt. Höchstens dafür, dass sie die Aktionäre nicht rechtzeitig darüber informiert haben.

Die RAG darf seit Jahrzehnten PCB-vergiftetes Grubenwasser ungeltert in unsere Flüsse einleiten und nimmt heute ungestraft mit der Flutung des eingelagerten Giftmülls unter Tage bewusst in ganz NRW eine regionale Umweltkatastrophe in Kauf. Solche Umweltverbrecher gehören strafrechtlich verfolgt, müssen persönlich haftbar gemacht und ihnen das Handwerk gelegt werden.Insbesondere die Rettung der Umwelt vor der Profitwirtschaft und der aktive Widerstand zur Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen für uns und die kommenden Generationen liegt mir besonders am Herzen. Dafür engagiere ich mich auch als Umweltpolitischer Sprecher der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) und in der bundesweiten Umweltgewerkschaft.

Wir brauchen beides: Arbeitsplätze und Umweltschutz!

Die heutigen Zukunftsfragen können nur international, im Zusammenschluss aller fortschrittlichen Kräfte und mit einer grundlegenden Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse erreicht werden. Sich nicht mit der Krisenhaftigkeit des Kapitalismus abnden, dem Übel an die Wurzel gehen, damit sich wirklich etwas ändert - das ist meine Grundeinstellung. Dafür brauchen wir eine befreite, sozialistische Gesellschaft. Ebenso darf es keine Menschen erster und zweiter Klasse geben. Der Rechtsruck unserer Regierung setzt dagegen auf Spaltung in Nationalitäten, Unterordnung der Arbeiterinteressen unter die Protinteressen der Konzerne, Abschottung gegenüber Menschen, die durch Armut, Hunger, Kriege oder Umweltzerstörung gezwungen sind, ihre Heimat und auch Familien zu verlassen und zu iehen. Dabei ist die Merkel-Gabriel-Regierung an diesen Fluchtursachen wesentlich beteiligt. Ein Weiter so? Nein, danke!

Internationalist bin ich auch in meinem ganzen Leben: unter anderem bei meiner Freude am Kochen und dem Erlernen von Fremdsprachen, meinem aktiven Einsatz beim Bau eines Gesundheitszentrums in Kobane/Nordsyrien 2015 sowie meiner Begeisterung für das Salsa tanzen.

Hannes Stockert

Umweltpolitischer Sprecher der MLPD