Der staatsmonopolistische Kapitalismus in der BRD

Willi Dickhut, der Vordenker und Mitbegründer der MLPD, hat den REVOLUTIONÄREN WEG 16 bis 19 immer als sein Hauptwerk behandelt.

Der REVOLUTIONÄRE WEG 16 bis 19 beschreibt die Entwicklung hin zum staatsmonopolistischen Kapitalismus in der BRD, arbeitet die Veränderung des Krisenzyklus der Wirtschaftskrisen heraus, untersucht die politische und militärische Macht im staatsmonopolistischen Kapitalismus und weist im RW 19 nach, dass der staatsmonopolistische Kapitalismus die unmittelbare Vorstufe zum Sozialismus ist.

Unter den Bedingungen des staatsmonopolistischen Kapitalismus ist der Klassenkampf des Proletariats äußerst kompliziert geworden. Die politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge sind nur schwer zu durchschauen. Die Verhältnisse des staatsmonopolistischen Kapitalismus, mit seinen tiefen Krisenerscheinungen, seiner ständigen Kriegsgefahr und seiner Unfähigkeit, auch nur ein wichtiges Problem der Masse der Werktätigen lösen zu können, mussten untersucht werden. 

Neben den vielen grundlegenden Aussagen, die bis heute Gültigkeit haben, sind die Bücher auch ein Lehrstück in Sachen deutscher Geschichte des Kapitalismus.

Der staatsmonopolistische Kapitalismus in der BRD

Erschienen 1977-1979

Am 29. April 1904, wurde Willi Dickhut in Schalksmühle geboren. Er starb am 8. Mai 1992 in Solingen - auf den Tag genau 47 Jahre nach der Befreiung vom Hitler-Faschismus. Willi Dickhut war Arbeiter, Marxist-Leninist, Widerstandskämpfer gegen den Hitler-Faschismus, Mitbegründer und Vordenker der MLPD.

Er hat lange Jahre das theoretische Organ REVOLUTIONÄRER WEG der MLPD geleitet. Sein Lebenswerk umfasst nahezu ein ganzes Jahrhundert Geschichte der revolutionären Arbeiterbewegung in Deutschland. Er hat den Stil der MLPD entscheidend mit geprägt. Ein besonderes Anliegen war ihm, kritisch-selbstkritisch und selbständig denkende und handelnde Kader zu entwickeln, als Damm gegen Dogmatismus, Revisionismus oder gar eine Entartung der Partei.

Leseprobe

I. Teil: Die Entwicklung des Kapitalismus der freien Konkurrenz zum staatsmonopolistischen Kapitalismus
I. Die Herausbildung der Monopole und ihre Herrschaft
1. Die Entstehung und Entwicklung der Monopole 5
2. Kolonialismus und nationaler Befreiungskampf 23
Der Kampf um Absatzgebiete und Rohstoffquellen 24
Indien, die Perle des britischen Kolonialreiches 33
3. Neokolonialismus, die neue Form der Ausbeutung 42
II. Der Übergang des Monopolkapitalismus zum staatsmonopolistischen Kapitalismus
1. Die Bedeutung des Staates in der Entwicklung des Kapitalismus 52
2. Die Verschmelzung von Staat und Monopolen bis zum Ende des II. Weltkrieges 63
Deutschland — der jüngste und aggressivste imperialistische Räuber 63
Japan — der ausgeprägteste staatsmonopolistische Kapitalismus 74
USA — mächtigste Gruppe des staatsmonopolistischen Kapitalismus 83
III. Die Errichtung des neudeutschen Imperialismus und seine staatsmonopolistische Entwicklung
1. Die Frage der Verstaatlichung der Schlüsselindustrien und der Banken 91
2. Die amerikanische Deutschlandpolitik und ihre Folgen 100
3. Die wirtschaftliche Entwicklung Westdeutschlands in den ersten Jahren nach dem II. Weltkrieg 107
4. Die wirtschaftliche, politische und militärische Wiedererrichtung des neudeutschen Imperialismus 130
,,Konzernauflösung" der IG Farben und ,,Konzernentflechtung" der Montanindustrie — ein einziges Betrugsmanöver 131
Die Umstrukturierung der Stahlindustrie verschleiert die Restauration der Monopole 140
Die Remilitarisierung der BRD 146
II. Teil: Die wirtschaftliche Macht im staatsmonopolistischen Kapitalismus
I. Die Wiedererrichtung der wirtschaftlichen Macht der Monopole durch eine sprunghafte Entwicklung der ökonomischen Basis
1. Die wissenschaftlich-technische Revolution und ihre Auswirkungen 151
2. Die Ungleichmäßigkeit der industriellen Entwicklung 167
3. Sind die ungleichmäßigen Wachstumsraten bereits zyklische Krisen? 179
4. Die Bedeutung der dritten Investitionsperiode und die Konzentration des Kapitals 183
5. Der Kern der dritten Investitionsperiode ist Rationalisierung 199
6. Kapitalexport, die wirtschaftliche Expansion der Monopole 207
II. Die schwankende Stagnation als neue Erscheinung im Krisenzyklus des staatsmonopolistischen Kapitalismus
1. Krisengerede ist nicht identisch mit Krisenverlauf 220
2. Das Bruttosozialprodukt und die industrielle Nettoproduktion als Spiegelbild der wirtschaftlichen Entwicklung 228
3. Die Bedeutung des Auslandsumsatzes für die industrielle Entwicklung der BRD 236
4. Rationalisierungsoffensive und die Folgen 244
5. Wirtschaftskrise oder schwankende Stagnation? 254
6. Die Bedeutung der schwankenden Stagnation 270
III. Die Rolle des Staates und der Banken im staatsmonopolistischen Kapitalismus
1. Die staatlichen Unternehmen als Wirtschaftsfaktor 283
VEBA AG 287
Volkswagenwerk AG 289
Salzgitter AG 296
Saarbergwerke AG 301
Vereinigte Industrieunternehmen AG (VIAG) 303
Industrieverwaltungsgesellschaft mbH (IVG) 305
2. Die Verschmelzung der Staatsorgane mit den Monopolen 306
Bundesbeteiligungen aus dem Bereich des Bundesministers für Finanzen 306
Bundesbeteiligungen aus dem Bereich des Bundesministers für Verkehr 311
Bundesbeteiligungen aus dem Bereich des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit 312
Bundesbeteiligungen aus dem Bereich des Bundesministers für Forschung und Technologie sowie des Nachrichtenwesens 314
Die Rolle der Banken im staatsmonopolistischen Kapitalismus 318
Die Bedeutung der Großbanken in der BRD 318
Die Macht der Großbanken im staatsmonopolistischen Kapitalismus 334
Die Rolle der Banken bei der Ausbeutung der Entwicklungsländer 345
III. Teil: Die politische und militärische Macht im staatsmonopolistischen Kapitalismus
I. Die Organe der politischen Macht im staatsmonopolistischen Kapitalismus
1. Die Entwicklung der Klassenstruktur im staatsmonopolistischen Kapitalismus 5
2. Die Machtzentren der Monopolkapitalisten bestimmen die Politik 19
Die Entstehung und Entwicklung der Unternehmerverbände 19
Die Verbände als Interessenvertreter der Monopole 29
Die Verflechtung der Verbände mit dem Staatsapparat 39
3. Die bürgerlichen Parteien als politische Herrschaftsorgane der Monopole 47
Die CDU/CSU 49
Die SPD 58
Die FDP 66
Parteienfinanzierung und -korruption 69
II. Die Ausübung der politischen Macht im staatsmonopolistischen Kapitalismus
1. Parlament und Regierung als Machtinstrument der Monopole 81
2. Die Manipulierung der öffentlichen Meinung als politische Herrschaftsmethode der Monopole 98
Formen und Mittel der Herrschaft der Bourgeoisie 98
Die Rolle der Massenmedien in der Manipulierung der öffentlichen Meinung 104
Die „Öffentlichkeitsarbeit“ der Unternehmerverbände 113
3. Die Außenpolitik und die multinationalen Konzerne 116
Die Außenpolitik im Monopolkapitalismus der ersten Phase 116
Die Außenpolitik im staatsmonopolistischen Kapitalismus 133
Die Außenpolitik im Dienst der multinationalen Konzerne 144
III. Die staatlich-militärische Macht im staatsmonopolistischen Kapitalismus
1. Die Entwicklung des staatlichen Machtinstrumentes 170
Die ökonomische Bedeutung von Rüstung und Militarisierung 170
Aus der Geschichte des deutschen Militarismus bis 1945 178
Die Remilitarisierung und die Errichtung des neudeutschen Imperialismus nach dem II. Weltkrieg 187
2. Der militärisch-industrielle Komplex im staatsmonopolistischen Kapitalismus 202
Die wirtschaftspolitische Seite des militärisch-industriellen Komplexes 202
Die machtpolitische Seite des militärisch-industriellen Komplexes 219
3. Die Herrschaftsformen und -methoden im staatsmonopolistischen Kapitalismus 235
Bürgerliche Demokratie und faschistische 235
Reaktion nach innen – Aggression nach außen 249
Die Militarblöcke NATO und Warschauer Pakt 263
IV. Teil: Staatsmonopolistischer Kapitalismus, Sozialismus und moderner Revisionismus
I. Der staatsmonopolistische Kapitalismus als Vorstufe des Sozialismus und was die Revisionisten daraus machen
1. Lenin, der Begründer der Theorie des staats-monopolistischen Kapitalismus und der revisionistische Verrat an Lenins Lehre 283
2. Die objektiven Bedingungen des Übergangs zum Sozialismus und das Verwirrungsmanöver der DKP 294
3. Der Klassenkampf unter den Bedingungen des staatsmonopolistischen Kapitalismus 304
Reformen und Reaktion – zwei Seiten der „Sozialpolitik“ der Monopole 304
Lohnkostensenkung und Arbeitsproduktivitätssteigerung führen zur verstärkten Ausbeutung 314
Der Klassenkampf und die Labilität des staatsmonopolistischen Kapitalismus 321
4. Die allgemeine Krise des Kapitalismus und die proletarische Revolution 324
Die Entstehung und Entwicklung der allgemeinen Krise des Kapitalismus  324
Die Phasen der allgemeinen Krise des Kapitalismus 326
Die 1. Phase der allgemeinen Krise des Kapitalismus 326
Die 2. Phase der allgemeinen Krise des Kapitalismus 331
Die 3. Phase der allgemeinen Krise des Kapitalismus 332
II. Ideologischer Kampf gegen die Verfälschung der Theorie vom staatsmonopolistischen Kapitalismus
1. Die Theorie von der „modernen Industriegesellschaft“ u. a. (bürgerliche Verschleierung der Klassengesellschaft) 342
Der staatsmonopolistische Kapitalismus im Zerrbild bürgerlicher Ideologien 342
Die Verschleierung des Macht- und Profitstrebens der Monopole 354
Die bürgerlich-ideologische Dunstglocke – ein gefährlicher Smog, der sich gegen den Klassenkampf des Proletariats richtet 359
2. Die Theorie vom „demokratischen Sozialismus“ (reformistische Illusionen von der Evolution der Gesellschaft) 364
Die reformistische Verschleierung des staatsmonopolistischen Kapitalismus mit Hilfe des Godesberger Programms 364
Die Jungsozialisten – ,,linke“ Zutreiber des sozialdemokratischen Betrugs 371
Die Illusion von der Evolution des staatsmonopolistischen Kapitalismus 381
Die ,,neuen Aufgaben des Staates“ im „Orientierungsrahmen ’85“ 386
3. Die Theorie von der „antimonopolistischen Demokratie“ (revisionistische Verfälschung der Machtfrage) 392
Die Gründung der DKP – der offene Ausbruch des revisionistischen Geschwürs 392
Die „44 Thesen des Düsseldorfer Parteitages“ (1971) – ein Frontalangriff auf den Marxismus-Leninismus 396
Von den ,,44 Thesen“ zum „Parteiprogramm der DKP“ des Mannheimer Parteitages (Oktober 1978) 405
III. Der Sozialimperialismus – ein staatsmonopolistischer Kapitalismus neuen Typs
1. Die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion als negatives Beispiel 415
Die Ersetzung des ökonomischen Grundgesetzes des Sozialismus durch das ökonomische Grundgesetz des Kapitalismus 418
Das Gesetz der Arbeitsproduktivität des Sozialismus wird ersetzt durch das des Kapitalismus 427
2. Der Sozialimperialismus als staatsmonopolistischer Kapitalismus neuen Typs 438
Der Sozialimperialismus und das Selbstbestimmungsrecht der Völker 438
Der Neokolonialismus des Sozialimperialismus 442
Spezialisierung der Produktion in den RGW-Ländern als raffinierte Methode der Ausbeutung durch den Sozialimperialismus 460
Die politische Unterjochung der RGW-Länder durch die Sozialimperialiste 471
3. Der Klassenkampf in der sozialistischen Gesellschaft und die Tradition der bürgerlichen Ideologie 487
Die Entwicklung des Klassenkampfes in China vor der Großen Proletarischen Kulturrevolution 487
Der Kampf zur Überwindung des bürgerlichen Rechts im Sozialismus 496
4. Die Bedeutung der Großen Proletarischen Kulturrevolution in China 507
Durch den ideologischen Kampf die falschen Ansichten besiegen und das sozialistische Bewußtsein wecken und entwickeln 512
Die Politik muß den Vorrang vor der Ökonomie und die Diktatur des Proletariats in allem die Führung haben 512
Die Entwicklung der ökonomischen Basis auf der Grundlage des ideologisch-politischen Kampfes 522