Aktuelle Information

Aktuelle Information

1. Mai: MLPD ruft zur Teilnahme an Demonstrationen und weiteren Aktivitäten auf

Überall auf der Welt wird auch an diesem 1. Mai die Arbeiter-und Gewerkschaftsbewegung auf die Straßen gehen. „Wie oft wurde die Arbeiterbewegung in der Vergangenheit schon fälschlich tot gesagt?“, so Peter Weispfenning, Pressesprecher der MLPD.

 

Tatsächlich beteiligten sich letztes Jahr über 400 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter weltweit an Streiks und Demonstrationen. 60 Millionen Menschen gingen in den letzten drei Jahren bei antifaschistischen und antiimperialistischen Protesten auf die Straße. Zu diesem 1. Mai wächst die Bedeutung, dass die Arbeiterbewegung ihre Stimme erhebt gegen Faschismus, Krieg, Umweltkatastrophe und sich verschärfende Ausbeutung.“

Wenn die arbeitenden Menschen in Deutschland heute ihre Forderungen geltend machen, dann wird ihnen von bürgerlichen Politikern und Konzernchefs gerne entgegengehalten, es sei kein Geld da, die Kassen leer. Dazu Peter Weispfenning: „Dass in Deutschland kein Geld da sei, ist ein schlechter Witz, der dadurch nicht besser wird, dass er ständig wiederholt wird. In Wahrheit klafft die Schere zwischen wachsendem gesellschaftlichen Reichtum im Verhältnis zu dem, was den Massen zu Gute kommt, immer weiter auseinander. So stieg die Brutto-Wertschöpfung in Deutschland von 2008 bis 2024 um 69 Prozent. Die Ausgaben nach SGB II für Bürgergeld und ähnliches sind dagegen nur um 42 Prozent angewachsen. Die Unternehmensgewinne schnellten um 107 Prozent in die Höhe, während die Vollzeit-Bruttomonatsentgelte nur um 51 Prozent wuchsen. Wir erleben eine Überanhäufung von Kapital auf der einen Seite, wachsende Ausbeutung und Verelendung auf der anderen Seite.“

Die MLPD hat dagegen eine Reihe dringender Forderungen aufgestellt. So die Umstellung der Finanzierung der Sozialversicherungen auf eine umsatzbezogene Steuer, die v.a. die Konzerne belasten und die arbeitenden Menschen und kleinen Unternehmen entlasten würde. Sie unterstützt die arbeitenden Menschen im Kampf für höhere Löhne und Gehälter, für Inflationsausgleich, für Umweltschutz und gegen Krieg und Faschismus. „Aber man muss auch deutlich sagen, dass die ganze Untauglichkeit des Krisenmanagements von Regierung und Monopolen auf das kapitalistische Ausbeutersystem und seine Gesetzmäßigkeiten zurückgeht. Es ist an der Zeit, revolutionäre Lösungen mehr in die Diskussion zu bringen und eine breite sachliche Diskussion über den Sozialismus zu führen“, so Peter Weispfenning.

Die MLPD beteiligt sich an den Demonstration und sie führt örtliche Grillnachmittage und Veranstaltungen in ganz Deutschland durch. Hier mehr Informationen zu dem 1. Mai-Material der MLPD und hier zu ihren Veranstaltungen.