Buch-Neuerscheinung

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„Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus" von Stefan Engel

41 Mal verwendet die Bundesregierung das Wort „Krise" in ihrem Koali­tionsvertrag. Aber ihr Krisenmanagement ist ähnlich desaströs wie das der Merkel-Regierung!

„Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus" von Stefan Engel

„Das ist auch kein Wunder", so Stefan Engel, Autor des soeben erschienen Buches „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus". „Die Regierung fährt notorisch auf Sicht, reagiert immer erst, wenn sich schon deutliche Krisensymptome zeigen. Dass sich das ständig wiederholt, zeigt, dass das Problem tiefer liegt, nicht nur an der Unfähigkeit der konkret handelnden Personen." Die Neuherausgabe rechnet mit den weltanschaulichen Grundlagen des gescheiterten Krisenmanagements, des Neopragmatismus und des Positivismus ab.

In seinem Vorwort heißt es: „Jeder politisch denkende und verantwortlich handelnde Mensch muss sich heute die Frage stellen, wie er zu dem weltumspannenden kapitalistischen System steht." Dieses produziert aberwitzigen Reichtum auf der einen, unbeschreibliches Elend und Infragestellung der natürlichen Lebensgrundlagen auf der anderen Seite. Deshalb befasst sich das neue Buch vor allem mit den verschiedensten heutigen Varianten des Opportunismus, die alle vorgeben, Schlussfolgerungen zu ziehen aus den verschiedenen Krisen und gesellschaftlichen Problemen. Das Vorwort ist auch ein Kompendium für Journalisten, die einen Überblick über den Inhalt erhalten möchten.

Punkt für Punkt rechnet Stefan Engel mit den Varianten des Opportunismus ab: Er beginnt mit einer Polemik gegen die Philosophie Francis Fukuyamas vom „Ende der Geschichte" und des bürgerlichen Traums vom endgültigen Sieg des Kapitalismus über den Sozialismus. Eine Grundsatzkritik entwickelt Engel an Gerhard Schröder wie auch an Tony Blair und führt die seitherige Krise der Sozialdemokratie auf die Krise des Neoreformismus zurück.

Als Journalist stößt man ständig auf vermeintliche „kommunistische" Lehren. Der Autor nimmt von einem marxistisch-leninistischen Standpunkt die Theorien von Xi Jinping/China ebenso unter die Lupe, wie auch die idealistische und reaktionäre „Juche-Theorie" von Kim Il Sung/Nordkorea. Behandelt wird ebenso die Krise des Trotzkismus, des Salonmarxismus sowie anarchistischer und antiautoritärer Theorien. Ein Abschnitt untersucht den Hype um die Digitalisierung.

Stefan Engel: „Alle Facetten des Opportunismus, so vielschichtig und schillernd sie daherkommen, haben eines gemeinsam: Sie schaffen neue Illusionen über die kapitalistische Wirklichkeit und stellen sich einer revolutionären Überwindung des Kapitalismus entgegen. Sie sind allesamt auf Grundlage der bürgerlichen Ideologie entstanden und werden früher oder später ebenso scheitern wie die alten bürgerlichen Ideen, zu denen sie angeblich eine Alternative darstellen. Aber der Opportunismus verschwindet nicht von alleine. Deshalb ist das Buch auch eine Streitschrift – gegen den Opportunismus und für den wissenschaftlichen Sozialismus."

Nicht zuletzt rechnet das Buch auch mit der faschistischen Ideologie und den Verschwörungsmythen ab. Stefan Engel ist heute wohl der wichtigste marxistisch-leninistische Theoretiker in Deutschland. Er wurde 1954 in Neustadt geboren, ist gelernter Schlosser und war 37 Jahre Parteivorsitzender der MLPD. Stefan Engel veröffentlichte unter anderem die Schriften „Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?", „Götterdämmerung über der 'neuen Weltordnung'" und „Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution".

„Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus" von Stefan Engel ist im Verlag Neuer Weg erschienen. Es knüpft am ersten Teil der Reihe an, der unter dem Titel "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus" im April 2021 erschien. Von diesem philosophischen Fachbuch wurden bereits 6.500 Exemplare vertrieben. Es wird bereits in englisch, spanisch und französisch international vertrieben und weitere Übersetzungen sind in Vorbereitung.

Das neue Buch wurde erstmals am 9. Januar 2021 bei den alljährlichen Lenin/Liebknecht/Luxemburg-Feierlichkeiten in Berlin vorgestellt und ist ab heute für die breite Öffentlichkeit erhältlich. Taschenbuch (268 Seiten, 17,50 €, 978-3-88021-610-5), e-Book (13,99 €, 978-3-88021-611-2)

Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus

268 Seiten

17,50 €

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Webseite Revolutionärer Weg

Hier finden Sie ein Interview mit Stefan Engel zur Vorstellung des Buchs

Zur Homepage der Redaktion REVOLUTIONÄRER WEG

Bei Interesse an einem Rezensionsexemplar wenden Sie sich bitte an mich persönlich unter info@mlpd.de oder den Verlag Neuer Weg über verlag@neuerweg.de Mit freundlichen Grüßen Peter Weispfenning