Tassilo Timm

Tassilo Timm

Tassilo Timm stellt sich vor

Tassilo Timm stellt sich vor
Tassilo Timm

Liebe Thüringerinnen und Thüringer,

ich bin 32 Jahre jung. Meine Ausbildung zum Industriemechaniker habe ich bei den Verkehrsbetrieben in Halle absolviert, wo ich anschließend „bei Wind und Wetter“ im Gleisbau arbeitete, zuletzt als Vorarbeiter.

Wir erleben eine drastische Rechtsentwicklung der Regierung, eine wachsende Kriegsgefahr, Arbeitsplatzvernichtung bei Konzernen wie Opel/Eisenach oder Siemens/Erfurt, Umweltzerstörung von Kali+Salz, steigende Mieten in Erfurt und Jena. All das sind für mich Beweise, dass der Kapitalismus die zentralen Zukunftsfragen der Menschheit nicht lösen kann. Wir brauchen eine Gesellschaft, in der der Mensch im Mittelpunkt steht, nicht der Profit. Was haben die Landtagswahlen in Thüringen damit zu tun?

Wir brauchen keine bürgerlichen Politiker, die sich den Interessen der Konzerne unterordnen, sondern neue Politiker, die nur der Masse der Bevölkerung
verpflichtet sind, und, damit sie nicht abheben, nur einen durchschnittlichen Arbeiterlohn bekommen. Sie müssen rechenschaftspflichtig und jederzeit ab-
wählbar sein. Das Parlament muss als Sprachrohr genutzt werden, um die Machenschaften des Kapitalismus, der Korruption und Vetternwirtschaft aufzudecken, konsequent Politik im Interesse der Arbeiter und einfachen Menschen zu machen und den Kampf der Massen zu unterstützen. Beispiele dafür waren in ihrer Zeit Ernst Thälmann oder Karl Liebknecht, mit seinen legendären Anti-Kriegs-Reden während des ersten Weltkriegs.

Ich habe Hochachtung vor der Selbstlosigkeit und dem Enthusiasmus der Menschen in den Anfangsjahren der DDR, bei den ersten Schritten im Aufbau des  Sozialismus.

Ich bin aber ein scharfer Kritiker des Verrats am Sozialismus durch SED-Parteibürokraten, die letztlich eine Karikatur auf den Sozialismus schufen. Die  Kali-Kumpel von Bischofferode haben nach der Wende mit ihrem Kampf ein wichtiges Signal gesetzt, dass man nicht alles akzeptieren muss, was aus den Konzernetagen und Parlamenten kommt. Ein Vorbild war dabei Thomas Müntzer, der sich nicht mit „Reformen“ zufriedengegeben hat, sondern die Herrschaft der Unterdrücker ganz in Frage stellte.

Gegen die Mächtigen der Welt hilft nur, sich zusammenzuschließen und für unsere Interessen zu kämpfen und letztlich dieses kapitalistische System revolutionär zu überwinden! Ich bin aktives Mitglied der Gewerkschaft Ver.di und habe z. B. zusammen mit meinen Kollegen im Betrieb die Bezahlung von Umziehzeiten durchgesetzt. 2013 haben wir bei einem 24-Stunden-Streik eine Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich erkämpft. Auf der Erfurter Donnerstagsdemo stehe ich regelmäßig gegen die unsoziale Politik der Bundesregierung. Ich begrüße es, dass immer mehr Menschen gegen die Rechtsentwicklung der Regierung protestieren. Ich setze mich dafür ein, das Problem an der Wurzel zu packen. Als Landesvorsitzender der MLPD stehe ich für eine echte sozialistische Gesellschaftsordnung, in der sich kein Mitglied der Gesellschaft auf Kosten anderer mästen kann, kein Volk auf Kosten eines anderen lebt, und imperialistischen Kriegstreibern und Ausbeutern das Handwerk gelegt wird. Große Ziele kann man nicht ohne Bündnispartner erreichen. Ich lade jeden ein, der wirklich nach einer Alternative sucht: Machen auch Sie mit, stärken Sie die fortschrittlichen Kräfte in unserem Land, unterstützen Sie das „Internationalistische Bündnis“, ein Zusammenschluss aus bisher 31 Organisationen und über 24.000 Einzelpersonen. Stärken Sie den Kampf für den echten Sozialismus, werden Sie Mitglied der MLPD!
Mit Ihrer Stimme für die Internationalistische Liste/ MLPD zur Landtagswahl setzen Sie auch ein Zeichen gegen die AfD, die Wegbereiterin des Faschismus in Deutschland. Denn Protest ist links! Für eine echte Alternative! Damit sich wirklich etwas ändert!
Vielen Dank!