Wahlkreis 35 – Saale- Holzland – Kreis I

Wahlkreis 35 – Saale- Holzland – Kreis I

Johannes Rupprecht

Johannes Rupprecht
Johannes Rupprecht

Mein Name ist Johannes Rupprecht und ich kandidiere als Direktkandidat für die Internationalistische Liste/MLPD im Wahlkreis Saale-Orla-Kreis I. Ich bin 66 Jahre und habe zwei erwachsene Kinder, sowie drei Enkelkinder. Ich lebe zusammen mit meiner Lebensgefährtin heute in Thüringen.

Die Internationalistische Liste/MLPD ist ein Zusammenschluss von 34 Organisationen und 25.000 Einzelpersonen.

Ich habe über 40 Jahre in Nürnberg gelebt und in Bayern aktiv die MLPD mit aufgebaut. Als aktiver Gewerkschafter war ich lange Jahre Vorsitzender der gewerkschaftlichen Vertrauensleute in einem metallurgischen Betrieb und habe dort auch Streiks und Kampfaktionen gegen die Vernichtung von Arbeitsplätzen organisiert.

Bis zu meiner Rente war ich Betriebsratsvorsitzender in einem 100-Mann-Betrieb. Ich stehe für Gewerkschaften als Kampforganisationen. Konsequent, unbestechlich rechenschaftspflichtig und abwählbar. Dies waren meine Leitlinien im Betrieb und das werden auch meine Leitlinien im Landtag werden.
Nach meiner Tätigkeit als freigestellter Funktionär der MLPD bin ich mit 51 Jahren als Gußputzer und Schmelzer in die Gießerei zu MAN in Nürnberg gegangen.

Ich habe immer wieder die Menschen ermutigt, selbst aktiv zu werden und geholfen, über weltanschauliche Grenzen hinweg sie zusammenzuschließen.
Das war auch ein wesentlicher Grund, warum ich die wöchentlichen Montagsdemos in Nürnberg mit initiiert und moderiert habe. Heute unterstütze ich die Montagsdemo in Sonneberg und die Arbeiter und Angestellten bei Brose in Coburg gegen Verlagerungspläne und Erpressungsmanöver durch den Vorstand. In der Grenzregion arbeiten viele Menschen auch aus Südthüringen. Deshalb ist es auch dort wichtig, zahlreiche Menschen für das Internationalistische Bündnis zu gewinnen.

Ich stehe für die Arbeitereinheit von Ost und West. Dafür habe ich mich in den Gewerkschaften immer wieder mit Nachdruck eingesetzt und in Nürnberg an führender Stelle beispielsweise die Solidarität mit den KaliKumpels in Bischofferode organisiert.

Internationale Solidarität ist für mich eine Herzensangelegenheit. Bis vor kurzem war ich ehrenamtlicher Geschäftsführer des Ferienparks Thüringer Wald, wo mit Hilfe von 1000 ehrenamtlichen Helfern und zahlreichen Sponsoren das Haus der Solidarität (www.ferienpark-thueringer-wald.de) aufgebaut wurde. Die internationale Solidarität und der Austausch zwischen den verschiedenen Nationen wird hier großgeschrieben.

In meiner Tätigkeit im Saale-Orla-Kreis will ich mich einsetzen, dass die Menschen in ländlichen Regionen nicht abgehängt werden von der ärztlichen Versorgung, dem Internet, dem öffentlichen Nahverkehr und der Nahversorgung.

Ich setze mich für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, der erneuerbaren Ener­gien und gegen die mutwillige Zerstörung unserer Umwelt ein.
Nicht zuletzt stehe ich für eine gesellschaftliche Alternative, den echten Sozialismus. Diese Perspektive ist heute umso wichtiger, da der Kapitalismus im Begriff ist, die ganze Menschheit in den Abgrund zu reißen. Die Jugend braucht eine Zukunft – dafür stehe ich auch als Rentner mit ganzem Herzen ein.