Protestversammlung gegen „Nutzungsuntersagung" des Kultursaals Horster-Mitte mit über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern

Der Kultursaal in der Gelsenkirchener Horster Mitte platzte am Abend des 4. Juli aus allen Nähten. Über 400 Menschen aus Gelsenkirchen und dem ganzen Ruhrgebiet protestierten energisch, kulturvoll und optimistisch gegen eine überfallartige „Nutzungsuntersagung" durch die Gelsenkirchener Stadtverwaltung, die um 0.00 Uhr am Donnerstag (5. Juli) in Kraft trat.
Protestversammlung gegen „Nutzungsuntersagung" des Kultursaals Horster-Mitte mit über 400 Teilnehmerinnen und  Teilnehmern

Gabi Fechtner bei der Protestversammlung am 4.7.

Viele Menschen aus dem Stadtteil nahmen teil, die kritisierten: „Erst wird das St. Josefs-Hospital teil geschlossen, dann soll das Schwimmbad dran glauben – und jetzt auch noch unser Kultursaal. Nicht mit uns!"

Im Programm war alles vertreten, was den Kultursaal ausmacht: Viel Musik, kritische und kompetente Statements wie von Stefan Engel aus der Geburtszeit des Kultursaals, Auszüge aus einem Gutachten zum Kultursaal von Prof. Dr. Roland Günter, Grußworte, Zumba- und Kampfsportdarbietungen, Tanz, gutes Essen usw.

Gabi Fechtner, die Parteivorsitzende der MLPD, ließ es sich nicht nehmen, persönlich durch das vielfältige Programm zu führen

Am gestrigen Abend (4.7.18) begann auch ein dauerhaftes Protestcamp des Jugendverbands REBELL vor der Horster Mitte, zu dem besonders die Jugendlichen aus Gelsenkirchen herzlich eingeladen sind.

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