MLPD eilige Information: Massive Verbotsdrohungen gegen das Rebellische Musikfestival

16.5.18 - An befreundete internationale Organisationen: Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen, aktuell wird vom REBELL, dem Jugendverband der MLPD, zusammen mit anderen Aktivisten aus der rebellischen Jugendbewegung das Rebellische Musikfestival in Thüringen vorbereitet (vgl. www.rebellischesmusikfestival.de), das vom 18. bis 20. Mai stattfinden soll.

Dort treten unter der Leitlinie antifaschistisch, internationalistisch, revolutionär und selbstorganisiert rund 50 Bands aus einem breiten Spektrum auf.

Nun wurden gestern Abend und heute im Lauf des Tages massive Verbotsdrohungen der Landespolizeiinspektion Saalfeld gegen das Festival ausgesprochen.

Als Vorwand muss der Auftritt der fortschrittlichen türkischen Band Grup Yorum herhalten, der – entsprechend der Diktion des faschistischen Präsidenten Erdogan – vorgeworfen wird, einer in Deutschland verbotenen türkischen revolutionären Organisation nahe zu stehen. In einem Erlass wird ein massiver Polizeieinsatz, Verhaftungen und der Abbruch des Festivals angedroht, falls Grup Yorum dort am Sonntag auftritt. Der verantwortlich leitende Polizist hat sich bereits einen Namen in der Duldung oder gar Förderung von faschistischen Umtrieben gemacht. Unter seiner Leitung stand ein Polizeieinsatz am 1. Mai 2015 in Saalfeld, bei dem Faschisten antifaschistische Jugendliche brutal krankenhausreif geschlagen haben, ohne dass die Polizei eingriff!

„Das ist ein beispielloses Vorgehen gegen ein Festival, das bereits zweimal erfolgreich und unbeanstandet stattgefunden hat. Die Drohungen reihen sich ein in den verschärften Rechtsruck der Bundesregierung und aller bürgerlichen Parteien.“ so Gabi Fechtner, Vorsitzende der MLPD. Dementsprechend organisieren gerade alle Träger des Festivals aus einem breiten demokratischen Spektrum eine taktische Gegenoffensive unter dem Motto: Jetzt erst recht! Stärken und schützen wir das Rebellische Musikfestival!

Deswegen rufen wir alle Freundinnen und Freunde, Genossinnen und Genossen zur internationalen Solidarität auf! Die, die in Deutschland arbeiten, möchten wir einladen, die Mobilisierung erst recht zu ihrer Sache zu machen! Auch wenn man evtl. nicht in allen Fragen – z.B. auch mit Grup Yorum - politisch übereinstimmt, gilt bei einem solchen reaktionären Angriff: Zusammen sind wir stark!

Solidaritätserklärungen an das Rebellische Musikfestival (info@rebellischesfestival.de) und cc an info@mlpd.de .

Entnehmt weitere Informationen der Homepage rf-news.de!

Hoch die internationale Solidarität!

 

Monika Gärtner-Engel, Internationalismusverantwortliche der MLPD

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