Angriffe auf Efrîn - eine neue Phase im imperialistischen Krieg um Syrien entwickelt sich

22. Januar 2018 - Seit Samstag, dem 20. Januar, hat das faschistische Erdogan-Regime eine neue Kriegsfront in Syrien eröffnet. Die faschistischen Invasoren treffen auf den erbitterten Widerstand der Massen im angegriffenen Gebiet, die sich um die Volks- und Frauenverteidigungseinheiten (YPG und YPJ) sowie die Kräfte der SDF sammeln.
Angriffe auf Efrîn - eine neue Phase im imperialistischen Krieg um Syrien entwickelt sich

Das gemeinsame Vorgehen der türkischen Truppen mit faschistischen Milizen und der sogenannten Freien Syrischen Armee (FSA) im Zusammenhang der Gesamtsituation in Syrien und der Region markieren die Einleitung einer neuen Phase des Kriegs. Nach dem weitgehenden Sieg über den faschistischen IS rücken die zwischenimperialistischen Widersprüche offener in den Fokus. Es geht den imperialistischen Mächten USA, EU wie auch den neuimperialistischen Ländern Iran, Russland und Türkei um die Neuaufteilung des Landes.

Allen Imperialisten ist die Demokratische Föderation Nordsyriens und ihr erfolgreicher Kampf für Freiheit und Demokratie ein Dorn im Auge. Gerade angesichts neu aufflammender Kämpfe und Massenproteste in Ländern wie in Tunesien, Palästina oder im Iran. Zumal in diesem Zusammenhang auch der Gedanke des Solidaritätspakts der ICOR1 mit dem kurdischen Befreiungskampf an Einfluss gewinnt. Kein fortschrittlicher Kampf darf isoliert bleiben und jeder Kampf muss auch Teil des gemeinsamen, weltweiten antiimperialistischen Kampfs und der Vorbereitung der internationalen sozialistischen Revolution werden.

Besonders scheinheilig kommt die nicht weniger imperialistische deutsche Bundesregierung daher. Während Regierungsvertreter heuchlerisch ihre „Sorge“ angesichts des türkischen Einmarsches erklären, sind es deutsche Leopard-II-Panzer, mit denen das Regime gerade Stellungen der YPG/YPJ angreift und Zivilisten unter Feuer nimmt.

Weltweit finden bereits Proteste und Demonstrationen statt. Am heutigen Montag werden die Mitglieder der MLPD das auch bei den Montagsdemonstrationen einbringen. Gabi Fechtner, die Vorsitzende der MLPD, erklärte dazu:

Wir sind solidarisch mit dem Kampf um Freiheit und Demokratie, den die kurdischen und arabischen Kräfte in der Demokratischen Föderation Nordsyrien führen. Die MLPD wendet sich gegen jede imperialistische Einmischung in der Region und fordert ein sofortiges Ende der Aggression. Sie fördert den proletarischen Internationalismus. Die Völker der Region und der ganzen Welt müssen sich gegen alle Imperialisten zusammenschließen. Wir machen eine intensive Überzeugungsarbeit unter allen syrischen Flüchtlingen - egal ob kurdischer, arabischer oder anderer Herkunft, gemeinsam gegen diese Aggression Widerstand zu leisten.“

ICOR – Internationale Koordinierung Revolutionärer Parteien und Organisationen

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