1050 Teilnehmer aus 60 Organisationen und 45 Ländern diskutierten beim Internationalen Seminar über 100 Jahre Oktoberrevolution

"Ein fröhlicher und revolutionärer Tag. Ich freue mich, hier zu sein", so begann ein Teilnehmer aus Sri Lanka seinen Beitrag am letzten Tag des Internationalen Theoretischen Seminars zu 100 Jahre sozialistischer Oktoberrevolution in Russland. 1050 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 60 Organisationen und 45 Ländern aus Asien, Afrika, Europa und Amerika diskutierten dort gemeinsam mit Arbeitern, Frauen, Jugendlichen, Flüchtlingen, Mitgliedern und Freunden der MLPD.
1050 Teilnehmer aus 60 Organisationen und 45 Ländern diskutierten beim Internationalen Seminar über 100 Jahre Oktoberrevolution

Szene aus der Revue zu 100 Jahre Oktoberrevolution (Foto: RF)

Die drei Tage vom 27.-29.10. in Bottrop wurden organisiert von der revolutionären Weltorganisation ICOR (Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen), gemeinsam mit der Internationalen Konferenz marxistisch-leninistischer Parteien und unterstützt von vielen weiteren Organisationen. Moderiert wurde es vom langjährigen Vorsitzenden der MLPD, Stefan Engel, sowie Repräsentanten aus fünf weiteren Ländern.

Es gab ein breites Spektrum schöpferischer, kenntnisreicher, optimistischer und sachlich-kontroverser Beiträge.

In der Schlussresolution heißt es unter anderem:

"In immer mehr revolutionären Organisationen und Parteien verbreitet sich die Einsicht von der Notwendigkeit, sich international über die dringendsten theoretischen Fragen zu vereinheitlichen, wenn eine dem Imperialismus überlegene Kraft aufgebaut werden soll. In vielfältigen Beiträgen wurden die Anstrengungen deutlich um die richtige Aneignung und Anwendung des Marxismus-Leninismus auf die heutige Zeit, die unterschiedlichen Bedingungen in den einzelnen Ländern und das Bemühen, die Kettenglieder für das Vorankommen der revolutionären Bewegung aufzufinden. ...

Bei allen noch vorhandenen Meinungsverschiedenheiten... war eine sachliche, respektvolle und solidarische Streitkultur prägend. ... Unter allen Schlussfolgerungen, die im Verlaufe des Seminars zur Sprache kamen, ist die notwendige Stärkung des subjektiven Faktors, ist der Aufbau starker, theoretisch klarer, unter der Arbeiterklasse und den breiten Massen verankerter revolutionärer Parteien und die systematische Hebung des Bewusstseins der Massen die allerwichtigste. Sie ist untrennbar verbunden mit dem Ausbau der internationalen Zusammenarbeit."

Am Samstagabend fand eine begeisternde Kulturveranstaltung in Gelsenkirchen mit 1.400 Teilnehmern statt mit einem bunten Spektrum an Kulturbeiträgen. Gabi Fechtner ließ als Parteivorsitzende der MLPD in ihrer Rede die Erfahrungen der Revolution von 1917 lebendig werden. „Die Oktoberrevolution verwirklichte den alten Menschheitstraum einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaft."

Hier finden sie Berichte vom 1. Tag, 2. Tag, 3. Tag und hier einen Bildreport

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