Selbstbewusste Bilanz in Baden-Württemberg

Bei strahlendem Sonnenschein stimmten internationale Gitarrenklänge die Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg ein.
Selbstbewusste Bilanz in Baden-Württemberg

Kundgebung am 2.9. in Stuttgart

"Und so kommen wir zusammen für den gemeinsamen Kampf – nur gemeinsam sind wir stark, stark genug  für die Revolution" erklang. Die Spitzenkandidatin der Internationalistischen Liste/MLPD in Baden-Württemberg, Monika Gärtner-Engel, ließ die Versammelten aufs Herzlichste grüßen. Sie ist heute nicht in Stuttgart, weil sie die Internationalistische Liste/MLPD bei den Stahlarbeitern im Ruhrgebiet vertritt.

"Fulminanter Wahlkampf geht zu Ende"

Julia Scheller,  Landesvorsitzende der MLPD, zog eine selbstbewusste Bilanz vor dem anstehenden Schlussspurt des Wahlkampf: „Ein fulminanter Wahlkampf wird am Sonntag zuende gehen, in dem 16 Trägerorganisationen gemeinsam gekämpft, gemeinsam gestritten, gelernt und gelacht haben. 32.000 Plakate wurden von freiwilligen Helfern aufgestellt, 200.000 Wahlprogramme wurden persönlich übergeben oder in Briefkästen gesteckt.

 

Klar hat sich die Internationalistische Liste als der Gegenpol der AfD positioniert ... Jede Stimme für uns steht auch für den wissenschaftlichen Sozialismus, den jede Arbeiterin, jeder Arbeiter und jede Hausfrau erlernen kann. Zu lernen und zu kämpfen wie im Wahlkampf selbst - das wird auch weiter über unseren Erfolg entscheiden.“

Stuttgarter Arbeiter stehen hinter kämpfenden Stahlarbeitern

Volker Kraft Arbeiter, Daimler-Betriebsrat, Schwerbehinderten-Vertreter und Direktkandidat im Wahlkreis Stuttgart II, griff das Auto-Kartell, zu dem auch Daimler gehört, frontal an. Außerdem machte er den Kampf der Stahlarbeiter um jeden Arbeitsplatz bekannt: "Wir erklären hier und heute, dass die Arbeiter, die Krankenschwester und viele andere in Stuttgart uneingeschränkt hinter den kämpfenden Stahlarbeitern stehen."

 

Harald André, Direktkandidat im Wahlkreis Stuttgart I nahm die Umweltverstörung ins Viser. Um 1,8 Grad ist in Baden-Württemberg bereits die Durchschnittstemperatur gestiegen. „12 Milliarden Euro kostet nach offiziellen Berechnungen der Öffentliche Personennahverkehr. Allein die Steuervergünstigungen für Dienstwagen betragen mehr als 20 Milliarden Euro. Das Desaster der Deutschen Bundesbahn von Rastatt zeigt: Der Bahnausbau ist um 20 Jahre im Verzug! Wir müssen für ein fortschrittliches Verkehrssystem kämpfen."

Jede Stimme ein Gewinn für den weiteren Kampf

Cem vom Jugendverband REBELL erklärte, dass die Rebellen besonders stolz darauf sind, dass der gesamte Wahlkampf ein Jugendwahlkampf war. „Klare Linie, wer die Zukunft will, muss auch lernen, sie zu erkämpfen. Jugendliche haben im Wahlkampf zum ersten Mal in der ersten Reihe gestanden und auch beim Bildungstag mit Monika Gärtner-Engel über die Oktoberrevolution viel gelernt.“

 

Julia Scheller brachte es auf den Punkt: „Jede Stimme für die Internationalistische Liste/MLPD ist ein Gewinn für den weiteren Kampf, ein Signal für die Zukunft, für eine echte Alternative, den echten Sozialismus. Ganz im Gegensatz zu den taktischen Wahlen der verschiedenen 'kleineren Übel'".

Stimmen für die Perspektive

Wie ein roter Faden durch die ganze Veranstaltung zog sich die Diskussion um eine grundsätzliche Lösung, eine echte Alternative, den echten Sozialismus. Und auch der weitere Aufbau des Internationaliatischen Bündnisses. Jede Stimme weist in diese Perspektive.

 

ATIF-Vertreter Seyhan Tasdemiraglo betonte die seit Jahren intensive Zusammenarbeit mit MLPD und wünschte viel Erfolg: „Die Bundesrepublik Deutschland ist einer der Hauptdarsteller der Unterdrückung der Volker. Jede Stimme für die Internationalistische Liste/MLPD ist eine Stimme für die internationale Solidarität ... Unterstützt die MLPD während der Wahlkampftage.“

"Habe Alternative gefunden"

Bei der Spendensammlung kamen 380 Euro zusammen. Über den ganzen Verlauf der Kundgebung verfolgten immer wechselnde Gruppen von Passanten aufmerksam das Geschehen. Eine der Kandidatinnen, Anne Mainka, brachte am Rande der Kundgebung alleine 143 Wahlprogramme unter die Leute. Ein Passant meinte: „Ich habe nach einer Alternative zu der Linkspartei gesucht und bin froh, Euch gefunden zu haben.“

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