Beim Stahlarbeiteraktionstag: Polizeiübergriff auf Spitzenkandidatin der Internationalistischen Liste/MLPD auf Anweisung eines SPD-Politikers

05.05.17: Ihre Solidarität mit dem Kampf um jeden Arbeitsplatz überbrachte eine große Delegation der Internationalistischen Liste/MLPD, darunter ihre Spitzenkandidatin und Parteivorsitzende der MLPD, Gabi Gärtner beim Stahlarbeiteraktionstag am 3. Mai in Duisburg. Dagegen kniff Hannelore Kraft, Spitzenkandidatin der SPD, trotz mehrerer Einladungen der IG Metall.

Mit einem Offenen Mikrophon wurde eine viel beachtete Solidaritätskundgebung durchgeführt, bis zu 500 Stahlarbeiter nahmen daran teil.

Dieter Lieske, SPD-Ratsmitglied und IG-Metall-Bevollmächtigter aus Duisburg, wurde sofort zu Beginn unsachlich und unsolidarisch ausfällig. Tief getroffen angesichts des Fernbleibens seiner Spitzenkandidatin Hannelore Kraft verstieg er sich sogar dazu, die Polizei zu holen, um das Auftreten zu verhindern. Polizisten griffen Gabi Gärtner und andere Redner am Offenen Mikrophon gewaltsam an, ein Delegationsteilnehmer wurde zu Boden gestoßen. Viele Stahlarbeiter waren solidarisch und empört über das brutale Vorgehen.

Die Kundgebung wurde erfolgreich fortgesetzt!

Gabi Gärtner erklärt dazu: „Es ist ein Politikum erster Ordnung, wie die SPD-Spitze die Polizei instrumentalisiert, um die Solidarität im Kampf um jeden Arbeitsplatz zu unterbinden, aus parteiegoistischen Motiven. Weil die SPD ihre wahlpolitischen Felle davon schwimmen sieht, werden verschiedene ihrer Führer immer aggressiver. Die SPD redet im Wahlkampf über 'mehr Sicherheit in NRW' – meint sie damit solche gewaltsamen Übergriffe auf friedliche Arbeitersolidarität?“

Einen Bericht zum Stahlarbeiteraktionstag und zu dem Polizeiübergriff finden Sie unter:

https://www.rf-news.de/2017/kw18/stahlaktionstag-201e4000-arbeitsplaetze-weg-das-kann-sich-kein-stahlarbeiter-gefallen-lassen201c

Die WDR „Lokalzeit“ berichtete:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duisburg/video-stahlkrise-grossdemo-der-nrw-ig-metall-in-duisburg-102.html

(ab Minute 7:30)

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