„Das hat meinen revolutionären Geist gestärkt“

In den Herbstschulferien organisiert der Jugendverband REBELL seit Jahren Studienfreizeiten in verschiedenen Seminarhäusern und zu unterschiedlichen Themen – diesmal stand die Kulturrevolution im Zentrum

In diesem Jahr stand die Kulturrevolution im sozialistischen China Mao Zedongs im Mittelpunkt der Studienfreizeiten. Anlass war der 60. Jahrestag der Kulturrevolution. Die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, sich selbständig mit Texten der Klassiker des Marxismus-Leninismus und der ideologisch-politischen Linie der MLPD zu befassen. In täglichen Diskussionsrunden wurde das Erarbeitete beraten und die Frage diskutiert, was daraus für die heutige Praxis der rebellischen Jugend zu lernen ist.

Nicht zu kurz kam das Freizeitprogramm – Sport, Spiele- und Filmabende usw. Einen Baueinsatz gab es im jeweiligen Seminarhaus. Und in diesem Jahr auch einen Aufbaueinsatz, um Unterstützungsunterschriften für das neu gegründete Internationalistische Bündnis zu sammeln und Interessenten für eine Mitgliedschaft im REBELL zu gewinnen.

Begleitet wurden die Freizeiten von MLPD-Mitgliedern, die in ihrer eigenen Jugend „Zeitzeugen“ der Kulturrevolution waren.


Auszüge aus Auswertungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern:

„Ich persönlich habe zum ersten Mal an einer Studienfreizeit teilgenommen. Das war zuerst mal eine positive Erfahrung. Die gute, aber auch kritische Atmosphäre hat zum Studium beigetragen. Positiv war, dass sich keiner vor seinen Aufgaben gedrückt hat. Auch der Aufbaueinsatz war gut. … Für mich war persönlich wichtig, meinen Skeptizismus gegenüber den Massen aufzuarbeiten. Die Kulturrevolution ist ja eine der Horrorgeschichten der Antikommunisten. Wie die neudemokratische Revolution, die 1949 in China unter Führung der Kommunistischen Partei Chinas gesiegt hat, und wie begonnen wurde, den Sozialismus in China aufzubauen, das war sehr inspirierend. … Im Sozialismus muss der Klassenkampf fortgeführt werden. Das Denken der Menschen, das vom Kapitalismus jahrelang beherrscht wurde, besteht ja immer noch. Das ist mir vorher noch nicht so klar gewesen.“

 

„In dieser Herbststudienfreizeit habe ich sehr viel gelernt. Wir haben nicht nur über den Ablauf und das Drumherum der Kulturrevolution studiert. Sondern überhaupt, warum generell eine Kulturrevolution nötig ist (und eine allein nicht reicht). Dass sie ein wichtiger Bestandteil für den Aufbau des Sozialismus ist. … Ein allseitiges Studium der Linie der MLPD und der Klassiker des Marxismus-Leninismus in Einheit von Theorie und Praxis ist der einzige Weg, einen ‚ideologisch-politischen Damm‘ gegen die bürgerliche Ideologie zu errichten. … Ich habe gelernt, wie wenig ich noch weiß und wie viel ich noch wissen muss, um wirklich eine guter Revolutionär zu werden.“

 

„Ich habe bislang immer gedacht, dass die Massen in China zu 90 Prozent in der Partei organisiert und so – wie bei uns in der Partei – alle im Marxismus-Leninismus geschult waren. Ich habe auch den Einfluss der bürgerlichen Denkweise und den Klassenkampf, der nicht verschwindet, sondern eher noch aufflammt, unterschätzt. Mein Widerspruch war anfangs, woher Mao Zedong das Vertrauen in die Massen nahm. In der Diskussionseinheit wurde mir klar, dass man mithilfe der dialektischen Methode darangehen muss. … Die Woche war für mich ein voller Erfolg, besonders, was meinen revolutionären Geist angeht.“

 

„Dies war meine erste Herbststudienfreizeit. Als Ziel setzte ich mir zunächst, mehr über die Kulturrevolution zu erfahren. Außerdem wollte ich mehr über die Methode des Studierens lernen, da ich bisher zwar einiges über den Sozialismus gelesen, aber nicht konzentriert studiert habe. Hier habe ich zum ersten Mal die Methode des Konspektierens angewendet. In den Studien- und Diskussionseinheiten sind mir viele Zusammenhänge innerhalb der marxistisch-leninistischen Lehren bewusst geworden. … Größtenteils war die Streitkultur auf hohem Niveau, und es war immer mal wieder lustig. Die Beteiligung an gemeinsamen Aktivitäten (Kochen, Sport, Abendgestaltung …) hat mir viel Spaß gemacht.“

 

„Ich denke, dass ich in der Praxis schon merke, dass das Selbststudium einen insgesamt stärkt. Studienwochen oder Seminare sind da auch immer ein Motivationsschub und geben teilweise auch Ideen-Anregungen. … So versuchen wir in unserer Gruppe, auch gemeinsames Studium durchzukämpfen … Es hat mir gut gefallen, dass die ganze Woche über sehr erfahrene Genossen dabei waren, die man über vieles tiefergehend ausfragen konnte.“

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