Kommt zum „Rebellischen Wochenende“ – Liebknecht | Lenin | Luxemburg-Demonstration

Die Verbandsleitung des REBELL hat auf ihrer Homepage einen Flyer und ein Flugblatt zur diesjährigen LLL (Lenin-Liebknecht-Luxemburg)-Demonstration veröffentlicht:

Am 11. Januar 2015 findet die alljährliche Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demonstration statt. Sie ist die größte Manifestation für den Sozialismus in Europa. Traditionell beteiligt sich der Jugendverband REBELL an der Demonstration, dem stillen Gedenken und einer Kundgebung der kämpferischen Opposition. Wir gedenken dort den Revolutionären Lenin, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Viele Jugendliche aus ganz Deutschland und auch Europa nutzen die jährliche LLL-Demo, um gegen den Kapitalismus mit seiner Umweltzerstörung, Arbeitslosigkeit und Bildungsmisere zu demonstrieren. „Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte!“ – Dieser „Lokomotive“ haben diese drei ihr Leben gewidmet und haben Großes für die Menschheit hinterlassen. Für uns Rebellen ist die LLL-Demo deshalb nicht nur ein Gedenken, sondern auch Auftrag, in ihrem Sinn weiter für den echten Sozialismus zu kämpfen.“

Die ... Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demonstration ... ist ein alljährlicher Schlag gegen die Staatsreligion Antikommunismus: Die Idee des Sozialis­mus ist nicht tot zu kriegen!

Lenin, Liebknecht und Luxemburg waren Antiimperialisten und Internationalisten. Während die SPD-Führung und die Menschewiki mit ihren Herrschenden „Burgfrieden“ schlossen, kämpften sie konsequent gegen den I. Weltkrieg. Sie hielten den proletarischen Internationalismus in Ehren und so setzte unter ihrer Führung die Oktoberrevolution 1917 und die Novemberrevolution 1918 dem Kriegsgemetzel ein Ende. Alle drei waren glühende Revolutionäre. Sie widmeten ihr Leben dem Kampf um Befreiung der Menschheit von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung. Sie hatten grenzenloses Vertrauen in die Arbeiterklasse und die Massen, dass sie die wahren Helden der Geschichte sind.

Lenin, Karl und Rosa ergriffen Partei. „Zersplittert sind die Arbeiter nichts, vereint sind sie alles!“, so fasste Lenin die prinzipielle Bedeutung der Organisationsfrage für die revolutionäre Bewegung zusammen. Wir ehren diese großen Revolutionäre am besten, indem wir ihr Lebenswerk, ihren Kampf fortführen.

Den Aufruf des LL-Bündnisses können wir dieses Jahr deshalb nicht unterzeichnen. Es erinnert eher an die SPD-Führung als an Liebknecht und Luxemburg, als Zukunftsperspektive lediglich eine „sozial gerechte Welt“ anzupreisen, für die es „friedlich zu demonstrieren“ gilt. Wohlgemerkt ohne ein Wort darüber zu verlieren, dass der Kapitalismus gestürzt werden muss und dass soziale Gerechtigkeit erst im Sozialis­mus/Kommunismus möglich ist! Desweiteren richtet sich der Aufruf mehrfach gegen „jeden Krieg“. So selbstverständlich Lenin, Liebknecht und Luxemburg gegen impe­ria­lis­tische Kriege waren, so selbstverständlich lehnten sie auch den Pazifismus ab. Was waren die Oktober- und die Novemberrevolution anderes, als Klassenkriege?

Und: Ist der heldenhafte Befreiungskrieg in Rojava etwa auch „Verantwortungslosigkeit, Mord und Zerstörung“? Es gibt reaktionäre, imperialistische Gewalt und es gibt fortschrittliche, revolutionäre Gewalt.

Es ist ein hohes Gut, dass zur LLL-Demo die ganze linke Bewegung mobilisiert und allen Meinungsverschiedenheiten zum Trotz gemeinsam de­mons­triert. Die sozialdemokratischen, antideutschen und anarchistischen Spalter der letzten beiden LLL-Demos sind mit ihrem antikommunistischen Unterfangen gnadenlos gescheitert. Das ist die richtige Quittung für alle Versuche, ausgerechnet die linke Jugendbewegung auf den Boden des Antikommunismus stellen zu wollen!

Wir demonstrieren am 11. Januar 2015 antiimperialistisch.

In der Ukraine besteht eine akute Kriegsgefahr, weil beide imperialistischen Seiten – sowohl die USA/EU/NATO als auch Russland/China – den Konkurrenzkampf um Macht- und Einflusssphären verschärfen.

Wir demonstrieren für proletarischen Internationalismus.

Der Kampf in Rojava ist der derzeit fortgeschrittenste Kampf um Freiheit und Demokratie auf der Welt auf dem Weg zum Sozialismus und verdient unsere volle Solidarität.

Wir gedenken den drei L, weil wir ihren revolutionären Kampf fortsetzen.

Kein Parlamentssitz, kein Ministerpräsident kann ersetzen, was die Oktober- und Novemberrevolution geschafft haben. Die konsequente Kritik von Lenin, Liebknecht und Luxemburg an Opportunismus und Reformismus hat bis heute ihre volle Gültigkeit!

Die Lösung der sozialen Frage ist erst im echten Sozialismus möglich.

Wir rufen anlässlich des Gedenkens an die drei L auf, sich zu organisieren!

Die Quintessenz ihres Lebens war ihr Engagement für die kommunistische Partei. Kein Grüppchen, kein autonomer Zirkel und kein Diskussionskreis kann das ersetzen. Mit der MLPD gibt es eine solche kommunistische, konsequent revolutionäre und internationalistische Partei in Deutschland. Genauso wie die KPD und die KPdSU zu Zeiten der drei L wird sie verhetzt und verleumdet, vorne dran vom Verfassungsschutz (von wem sonst ...), aber auch von Opportunisten verschiedener Couleur. Ebenso erwirbt sie sich durch ihre Theo­rie und ihre Praxis das volle Vertrauen der Arbeiter, zuletzt bei ihrem führenden Engagement zum Kampf bei Opel in Bochum: Während sämtliche Reformisten und Linksreformisten vor GM in die Knie gingen, vertrat die MLPD als einzige politische Kraft konsequent die Arbeiterinteressen und hat so bei den Opelanern hohes Ansehen erworben. Es ist Zeit, sich selbst ein Bild zu machen. Die Rebellion der Jugend braucht eine klare Perspektive und Organisiertheit.

Mut, Radikalität und Entschlossenheit in der Rebellion entfalten erst ihre Kraft, wenn sie auf ein klares Ziel gerichtet sind.

Einen Finger können sie brechen, fünf sind eine Faust.

Organisier dich im Jugendverband REBELL!

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