Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demo 2015 – Kommt zum „Rebellischen Wochenende“

Am 11. Januar 2015 findet die alljährliche Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demonstration in Berlin statt. Sie ist die größte Manifestation für den Sozialismus in Europa. Traditionell beteiligt sich der Jugendverband REBELL an der Demonstration, dem stillen Gedenken und einer Kundgebung der kämpferischen Opposition. Wir gedenken dort den drei Revolutionären. Viele Jugendliche aus ganz Deutschland und auch Europa nutzen die Demo, um gegen den Kapitalismus mit seiner Umweltzerstörung, Arbeitslosigkeit und Bildungsmisere zu demonstrieren.

Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte!“ – Dieser „Lokomotive“ haben diese drei ihr Leben gewidmet und haben Großes für die Menschheit hinterlassen. Für uns Rebellen ist die LLL-Demo deshalb nicht nur ein Gedenken, sondern auch Auftrag, in ihrem Sinn weiter für den echten Sozialismus zu kämpfen. Aus den Erfahrungen im Kampf um den Sozialismus, aus ihrem Leben und Kampf haben wir unsere Lehren gezogen. Es ist an uns, diesen Kampf weiterzuführen! Nicht raushalten oder kapitulieren, sondern sich organisieren, zusammenschließen und mit aller Entschlossenheit für die Befreiung der Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen – das ist das Gebot der Stunde. Der REBELL unterstützt in diesem Sinne den gemeinsamen Aufruf des LL-Bündnisses nicht. Wir kritisieren das ausgeprägt pazifistische und sozialdemokratische Niveau des Aufrufs. Sie schreiben: „Wir – Linke unterschiedlicher Strömungen – demonstrieren friedlich gegen Kriege, für Menschlichkeit und Internationalismus. Wir sagen JA zu einer solidarischen, friedlichen und sozial gerechten Welt.“ Rosa, Karl und Lenin standen für einen revolutionären Umsturz des Systems für eine befreite Gesellschaft und nicht für die Beschränkung auf das friedliche Demonstrieren gegen Kriege. Angesichts des fortschrittlichen bewaffneten Befreiungskriegs, den unsere Genossen derzeit in Rojava gegen den faschistischen IS durchführen, hielten wir es für eine Entsolidarisierung und Provokation zu unterschreiben, dass „Kriege zu führen nicht [heißt], Verantwortung zu übernehmen, sondern Verantwortungslosigkeit, bedeutet Mord und Zerstörung [bedeutet].“ Die drei standen für den konsequenten Kampf für den Sozialismus, das macht ihr ganzes Lebenswerk aus. Davon ist im Aufruf kein Wort zu hören. Deshalb werden wir uns selbstverständlich an der Demo beteiligen, jedoch einen eigenen Aufruf dazu verfassen.

Das LLL-Wochenende startet Samstag früh am 10. Januar. Um 14 Uhr organisieren wir eine Führung am Sowjetischen Ehrenmahl im Treptower Park, machen eine Abendveranstaltung mit Kultur, übernachten gemeinsam günstig. Am Sonntag, 11. Januar, findet dann die LLL-Demo am Frankfurter Tor statt.

Weitere Infos unter www.rebell.info

 

Preise:

Ticketpreise, Geringverdiener/Vollverdiener: Busfahrt aus NRW 45 Euro/50 Euro; Kombiticket (Busfahrt hin und zurück; Besuch Ehrenmahl, Eintritt Abendveranstaltung, Übernachtung und Frühstück) 50 Euro/65 Euro; Busfahrt BaWü und Bayern 50 Euro/60 Euro; Kombiticket BaWü und Bayern 55 Euro/70 Euro.

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