Wer schoss die MH 17 ab?

Am 17. Juli wurde zum Entsetzen der Weltbevölkerung das malaysische Flugzeug MH 17 mit 298 Passagieren über der Ukraine abgeschossen. Die Beschuldigungen zwischen USA, Russland, Ukraine usw. gingen hin und her. Seit einiger Zeit ist kaum mehr etwas in den deutschen Medien zu lesen, obwohl die Absturzstelle inzwischen untersucht ist.

Nicht so in Malaysia. Am 7. August schreibt die malaysische Zeitung „New Straits Times“ – die führende englischsprachige Tageszeitung mit einer Auflage von 200.000 – über neue Hinweise für den Hergang des Abschusses. Erstens berichtet sie über den früheren Lufthansa-Piloten Peter Haisenko, der aufgrund der veröffentlichten Fotos schlussfolgert, dass die Wrackteile von MH 17 den Eindruck erwecken, dass das Cockpit-Armaturenbrett durch heftiges Maschinengewehrfeuer sowohl von Backbord als auch von Steuerbordseite zerstört wurde. Die Projektile gingen durch die Armaturen des Cockpits sowohl von der rechten als auch von der linken Seite. Solche Einschüsse sind von einer Stelle am Boden aus nicht möglich. Zweitens zitiert sie den kanadisch-ukrainischen OSZE-Beobachter M. Bociurkiw, der den Besuch der OSZE-Beobachtermission am Standort des Sturzes machte und als einer der ersten überhaupt an der Absturzstelle war. Am 29. Juli hatte dieser in einem Interview mit der „Canadian Broadcasting Corporation“ erklärt: „Es fanden sich zwei oder drei Rumpfteile der Passagiermaschine, die stark gezeichnet waren durch etwas, das wie Maschinengewehrfeuer aussieht; und zwar sehr, sehr starkes Maschinengewehrfeuer.“

Schließlich lautet die Überschrift in der „New Straits Times online“ vom 7. August: „US-Analysten kommen zu dem Schluss, dass MH 17 von einem Flugzeug abgeschossen wurde.“ Weiter heißt es: „Geheimdienstanalysten in den Vereinigten Staaten sind bereits zu der Schlussfolgerung gelangt, dass die malaysische Passagiermaschine MH 17 durch eine Luft-Luft-Rakete abgeschossen wurde und dass die ukrainische Regierung irgend etwas mit dem Vorfall zu tun hat.“

Die Presse in Deutschland schweigt zu diesen Fakten seit drei Wochen.

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