Studiengruppe mit Veggieabend

In Mannheim beschäftigen sich zwei Studiengruppen mit dem Buch „Katastrophenalarm!“. Wir sind zwischen 18 und 60 Jahre alt; Schüler/innen, Arbeiter/innen, Krankenpfleger/innen, Rentner/innen sind vertreten. Um einen kleinen Einblick in unsere Studiengruppe zu geben, machten wir ein Interview mit unserer jüngsten Teilnehmerin, Sophia, 18 Jahre alt.

Warum nimmst du an der Studiengruppe teil?

 Dadurch, dass ich Kontakte zur MLPD habe, bin ich auf die Gruppe aufmerksam geworden. Ich interessiere mich seit einigen Monaten für politische und umweltpolitische Themen und da diese in der Studiengruppe und dem ihr zugrunde liegenden Buch zusammenhängend behandelt werden, habe ich mich entschieden, dort mitzumachen.

Begonnen haben wir mit zwei Power-Point-Präsentationen zu den Themen „Die Bedeutung der Biosphäre für das Leben auf der Erde“ und „Dialektik der Natur und der Makro- und Mikrokosmos“, was in meinen Augen ein guter Einstieg war, da so die Grundlagen schon mal angesprochen wurden.

Warum denkst du, dass es wichtig ist, dass das Buch möglichst viele Leute lesen und mit welchen Argumenten konntest du deine Freunde mobilisieren?

In meinen Augen, und diese Ansicht liegt auch dem Buch zugrunde, ist die Umweltfrage mit der Systemfrage verknüpft. Diese Erkenntnis unterscheidet die Studiengruppe auch von anderen Umweltbewegungen.

In der Diskussion am zweiten Treffen ging es vor allem auch darum, dass sich Marx und Engels bereits vor 150 Jahren mit diesem Thema beschäftigt haben. Zwei meiner Freunde interessieren sich auch besonders für die Umweltproblematik und sind in dem Bereich auch aktiv. Als ich ihnen erzählt habe, dass wir zusammen ein Buch dazu lesen und diskutieren, wurden sie hellhörig und wollen der Gruppe ebenfalls beitreten.

Wie läuft die Studiengruppe bei euch genau ab und stehen noch andere Aktivitäten auf dem Programm?

Wir haben die Studiengruppen aufgeteilt. Eine Gruppe trifft sich freitags um 16 Uhr, damit auch Schichtarbeiter teilnehmen können und der Termin nicht so spät abends ist. Die andere trifft sich sonntags um 11 Uhr. Zuerst lesen wir eineinhalb Stunden in dem Buch und die letzte halbe Stunde verbringen wir damit, Fragen zu klären und zu diskutieren. Um uns das Studieren zu erleichtern, wenden wir die Methode des Konspektierens an.

Das bedeutet, wir haben zwei Spalten, auf der einen Seite schreiben wir wichtige Zitate aus dem Buch auf, auf der anderen unsere Gedanken, Fragen usw. Ein Großteil von uns ist aufs Rebellische Musikfestival gefahren oder war auf der Europawahlparty der MLPD. Im Programm haben wir noch einen Vegetarier-/Veganerabend mit anschließendem Essen, einen dialektischen Spaziergang am Neckar oder Rhein, eine Grillfete, einen Filmabend, einen Einsatz, bei dem wir das Buch verkaufen wollen und einige sind aufs Studienseminar nach Stuttgart gefahren.

So kommen auch Kultur und Freizeit bei uns nicht zu kurz.

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