„Katastrophenalarm!“ trifft „Spiegel“-Bestsellerliste

„Katastrophenalarm!“ trifft „Spiegel“-Bestsellerliste

„Katastrophenalarm!“ zwischen Stefan Aust und Hillary Clinton – das erfolgreiche Ergebnis eines Buchhandelsbesuchs in Neukirchen-Vluyn. rf-foto

Bruchsal (Korrespondenz): Das Buch „Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?“ sollte im Buchhandel aktuell vorgehalten werden. Ich besuchte in Bruchsal drei Buchhandlungen und die Stadtbücherei. Als ehrenamtlicher Vertreter des Verlags Neuer Weg stellte ich mich vor und präsentierte die Streitschrift.

Man merkte schnell, dass die Buchhändlerinnen gewohnt sind, dass Vertreter mit neuen Büchern kommen. Erstaunen gab es beim Titel: „Katastrophenalarm!“ „Das klingt heftig“, meinte eine Buchhändlerin. „Genau! Aber es trifft doch die gegenwärtige Situation. Kein Tag ohne Horrormeldung über die Umwelt bzw. Umweltverbrechen.“ Da stimmte sie mir zu. Alle fanden den Ansatz interessant, dass nicht von einzelnen Katastrophen ausgegangen wird, sondern die Hauptursachen aufgearbeitet werden, aber auch ihr Einwirken aufeinander, Rückkopplungen, unwägbare Ereignisse und Folgen. Auch werden die Verursacher benannt. Die meisten Buchhandlungen haben bestimmte Schwerpunkte. Eine Buchhandlung hatte vor allem Kinderbücher. Die Sachbücher machen nur einen sehr kleinen Teil des Sortiments aus. Die Besitzerin meinte zu mir: „Wir verkaufen wenig Sachbücher. Fast nur Bücher aus der Bestsellerliste des ,Spiegel‘.“ „Sollen wir alle nur das lesen, was der ,Spiegel‘ gut findet? Er beeinflusst schon die politischen Anschauungen vieler Menschen. Soll er nun der Maßstab dafür sein, womit wir uns beschäftigen sollen?“ Da stimmte sie mir zu. Das Buch fand einen Platz im Regal der Sachbücher. Da wir auch in der Fußgängerzone oft Info­stände machen, können wir Interessenten, die nicht gleich das Buch erwerben wollen, auch darauf hinweisen, wo es erhältlich ist. So profitiert auch die Buchhandlung davon, wenn wir indirekt Werbung machen. Ein Buchhändler will sich das Buch genauer anschauen, ebenso die Leiterin der Stadtbücherei. Da werde ich dann in zwei Wochen wieder vorbeischauen. Für mich war es auch ein großer Schritt. Hinterher war ich stolz, dass alles so positiv verlaufen war.

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