Stefan Aust, kein unbeschriebenes Blatt in Sachen Geheimdiensten

1996 versuchte der Bundesnachrichtendienst einen Spitzel in die Redaktion des „Spiegel“ einzuschleusen. Dieser Journalist wurde 1982 bis 1998 vom BND mit über 650.000 DM bezahlt. Der Enthüllungsjournalist Hans Leyendecker, der 1999 die Kohl-Affäre aufdeckte, verlangte die Entfernung des Spitzels aus der Redaktion. Stefan Aust, der damalige Spiegel-Chefredakteur, versuchte, die Hand über den Spitzel zu halten und ihn zunächst bei Spiegel TV unterzubringen. Aust versucht sich als führender „Terrorismus-Experte“ in Deutschland zu installieren. Dazu dient auch sein Buch über die RAF-Zeit, der „Bader-Meinhof-Komplex“. Auch dort werden allerdings Spuren zu den bundesdeutschen Geheimdiensten weitgehend ignoriert. Seine eigene Verstrickung versucht er dabei tunlichst in einen schönes Licht zu rücken. Er war verantwortlich daran beteiligt, die Kinder der untergetauchten Ulrike Meinhof ihrer Mutter wegzunehmen. Die Frage steht seitdem, welche Verbindungen Aust selbst zu maßgeblichen Stellen der BRD-Geheimdienste unterhält?

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