Kampf der Ausbeutung von Mensch und Natur – echter Sozialismus!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, gehen wir an diesem 1. Mai 2014 gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur auf die Straße! Sechs Jahre dauert nun schon die Welt­wirtschafts­ und Finanzkrise. Das inter­nationale Krisenmanagement zugunsten der Großbanken und Großkonzerne hat die Staatsverschuldung gigantisch aufgebläht. In der EU stieg sie seit 2008 um über 40 Prozent. Vor allem auf Kosten der breiten Massen in Süd­ und Osteuropa wurden die Krisenlasten brutal abgewälzt.
Kampf der Ausbeutung von Mensch und Natur –  echter Sozialismus!

Mit Billionen billigen Geldes werden die Großbanken geflutet und die Spekulation angeheizt. Darauf beruht maßgeblich die sich derzeit abzeichnende Belebungs­ tendenz in der Weltwirtschaft.

Ob Atomkraft, CO²-Ausstoß oder Fracking – in ihrer Gier nach Maximalprofit zerstört das alleinherrschende internationale Finanz­kapital mutwillig und verstärkt die natürliche Umwelt.

Jeder Konzern will nun als Sieger aus der Krise hervorgehen. Der internationale Konkurrenzkampf um Macht- und Einflusssphären verschärft sich. In der Ukraine hat sich eine akute Kriegsgefahr herausgebildet, für die sowohl die Imperialisten der NATO und EU als auch Russland verantwortlich sind.

In den Betrieben nimmt die Ausbeutung und Unterdrückung zu: Forderungen nach Lohn­verzicht, weitere Flexibilisierung, steigende Arbeitshetze, Ausdehnung der Leiharbeit und wachsende Arbeitsplatzvernichtung. Die Bundesregierung versucht dabei den Spagat, den Forderungen der Unternehmer­verbände nach verstärkter Abwälzung der Krisenlasten auf die Massen nachzukommen, ohne Massenproteste und ­-kämpfe zu  provozieren. Die Wahlversprechen verkom­men zum Trostpflaster. Kurzfristige Verbesserungen sind mit massiven Verschlech­terungen in der Zukunft verbunden. Der gesetzliche Mindestlohn ist ein Armutslohn mit vielen Ausnahmen. Er soll das allge­meine Lohnniveau weiter drücken und mehr und mehr die bisherige Orientierung an den Tariflöhnen ersetzen. Die MLPD akzeptiert es grundsätzlich nicht, dass die Arbeiter und Angestellten bestenfalls mit einem „Mini­mum“ abgespeist werden.

Seit 125 Jahren geht die Arbeiterschaft am 1. Mai auf der ganzen Welt auf die Straße für die Beseitigung von Ausbeutung und Unterdrückung. Dazu muss auch der Kampf um die Befreiung der Frau gehören.

Heute werden zudem die Weichen gestellt, ob die Erde künftig noch von Menschen bewohnbar ist oder ob die Entwicklung zu einer lebenszerstören­ den globalen Umwelt­katastrophe die Existenz­ grundlagen der Menschheit zerstört. Mehr denn je ist die Arbeiterbewegung herausgefordert, die volle Verantwortung für den Erhalt der menschlichen Lebensgrundlagen für die zukünftigen Generationen zu übernehmen. Dazu muss die Herrschaft des alleinherrschenden internationalen Finanzkapitals auf revolutio­närem Weg beseitigt und der echte Sozialis­ muss errichtet werden.

Die im Oktober 2010 gegründete ICOR (Internationale Koordinierung Revolutionärer Parteien und Organisationen) steht für die Koordinierung und Revolu­tionierung der Kämpfe der Arbeiterklasse und der breiten Massen weltweit. Die MLPD ist stolz, darin engagiertes Mitglied zu sein.

Mit Vorbehalten, Ängsten, Lügen, Diffamie­rungen und Unterdrückung versucht der moderne Antikommunismus, die Arbeiter zu spalten und jeden Gedanken an eine gesell­schaftliche Alternative zu ersticken. Dieser zersetzende Spaltpilz muss in der Arbeiter­ und Gewerkschaftsbewegung entschieden bekämpft werden.

Erst im echten Sozialismus wird die Aus­beutung des Menschen durch den Menschen beendet und findet ein würdevoller, sorgsamer Umgang mit der Natur statt.

Am 1. Mai auf die Straße für folgende Forderungen und Losungen:

  • Kampf gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf den Rücken der Arbeiter und der breiten Massen!
  • Kampf der Arbeitshetze in den Betrieben!
  • Für höhere Löhne und Gehälter!
  • Kampf um jeden Arbeitsplatz und gegen Werksschließungen!
  • Massive Einschränkung der Leiharbeit und der Werksverträge!
  •  Für die 30-Stunden-Woche bei  vollem Lohnausgleich!
  • Weg mit den Hartz-Gesetzen!
  • Für ein vollständiges und allseitiges gesetzliches Streikrecht!
  • Rettet die Umwelt vor der kapitalistischen Profitwirtschaft!
  • Verbot von Fracking in ganz Europa!
  • Gegen imperialistische Aggressionen und Kriege!
  • Keine Osterweiterung der NATO!
  • Kein Bundeswehreinsatz in Afrika und anderen Ländern!
  • Für die Befreiung der Frau!
  • Der Jugend eine Zukunft!
  • Für den echten Sozialismus!
  • Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
  • Proletarier aller Länder und Unterdrückte, vereinigt euch!

Keine Stimme verschenken!

Die Europäische Union ist ein imperialistischer Staatenblock. Die EU spielt sich weltweit als Gralshüter der Demokratie auf. In Wahrheit befi ndet sie sich voll in den Klauen von 15.000 sogenannten „Lobbyisten“ der Großbanken und Großkonzerne. Hinter den demokratischen Fassaden verbirgt sich die Diktatur des allein­ herrschenden internationalen Finanzkapitals in Europa. Die MLPD fördert den europaweiten, länderübergreifenden Zusammenschluss der Arbeiter, der Jugendlichen, der Frauen und der Masse der Bauern gegen die Abwälzung der Krisenlasten!

Die MLPD beteiligt sich an den Europawahlen unter dem Motto „Rebellion gegen die EU ist gerechtfertigt“! Dabei gibt es kein Zurück zum national organi­ sierten Kapitalismus, sondern nur ein Vorwärts zur internationalen sozialistischen Revolution. Dazu braucht die Arbeiterklasse eine starke revolutionäre Partei – deshalb wählt die MLPD, Liste 22, werdet Mitglied!

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