Am 8. März gehörte die Straße der kämpferischen Frauenbewegung

Am 8. März gehörte die Straße der kämpferischen Frauenbewegung

Internationaler Frauentag in Bochum

Weltweit wurde am 8. März der Internationale Frauentag kämpferisch und mutig begangen. In vielen Städten präsentierte sich die kämpferische Frauenbewegung bei schönstem Frühlingswetter quicklebendig, hochpolitisch und sehr kulturvoll mit Tänzen, Theaterstücken und Trommelgruppen. Die gefestigte und gewachsene Bündnisbreite, internationale Beteiligung und Mitwirkung vieler junger Frauen hatte große Ausstrahlung. In vielen Städten nahm sie auch quantitativ zu: in Berlin mit 3.000 Demonstrantinnen auf einer von 70 Organisationen initiierten Demonstration; in München, Tübingen, Duisburg und anderen mit mehreren Hundert festen Teilnehmerinnen. Die Verbindung zu kämpferischen Protesten war ein neues Element. Auffallend sind eine offensiv-politische Positionierung der kämpferischen Frauenbewegung und verstärkte Auseinandersetzungen um die Perspektive und Organisiertheit der Frauen. Die MLPD war mit ihrem Profil der Befreiung der Frau im echten Sozialismus ein für viele attraktiver und anerkannter Bestandteil. Als Mitglied der ICOR machte sie den Internationalen Frauentag als ICOR-Kampftag bekannt. Die Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen, die 2016 in Nepal stattfindet, wurde bekannt gemacht und ein guter Startschuss für die Spendensammlung gesetzt!

 

International …

In ganz Norwegen gab es Demonstrationen, um das 1970 erkämpfte Recht auf Schwangerschaftsabbruch gegen geplante Veränderungen zu verteidigen. Allein 15.000 nahmen in Oslo teil. Zehntausende demonstrierten in Spanien gegen die geplante Verschärfung des Abtreibungsgesetzes und gegen die hohe Arbeitslosigkeit. Mehr als 10.000 Frauen waren in Barcelona und Madrid mit Trommeln und Plakaten wie „Kein Gesetz über meinen Mutterleib, keine Misshandlung unserer Körper, keine Beschneidung unserer Rechte“ dabei. In Paris gab es eine Demo von rund 2.000 Frauen. In London erklärten die Demons­trantinnen auf Plakaten „Gemeinsam können wir die Gewalt von Männern an Frauen beenden!“ In Istanbul demonstrierten Tausende Frauen Richtung Taksim-Platz und riefen Parolen gegen die Regierung Erdogan und gegen Gewalt an Frauen. In Kroatien wurde gegen das neue Arbeitsgesetz und für die Verteidigung des 8-Stunden-Tages statt Lockerung der Arbeitsschutzgesetze und Einschränkung des Streikrechtes protestiert. Es beteiligten sich Menschenrechtsaktivistinnen und Gewerkschafter. Im Libanon demonstrierten in Beirut rund 4.000 Frauen, Männer und Kinder mit der Hauptforderung, dass ein Gesetz gegen häus­liche Gewalt umgehend beschlossen wird. Aktuell hat der gewaltsame Tod von zwei Frauen durch ihre Ehemänner die öffentliche Empörung geschürt. In Kambodscha hat das Regime alle Demonstrationen verboten und dies auch mit Polizeigewalt durchgesetzt.

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