Mit neuem revolutionären Selbstbewusstsein ...

Liebe Leserinnen und Leser, in Ihren Händen halten Sie die letzte Ausgabe der „Roten Fahne“ 2013.

Die MLPD und damit auch ihre „Rote Fahne“ hatte sich Ende 2012 auf ihrem Stuttgarter Parteitag vorgenommen, ein neues revolutionäres Selbstbewusstsein zu entwickeln und zu festigen: „Wir werden massenhaft und stolz unsere marxistisch-leninistische Freiheitsideologie unter die Massen tragen“, beschlossen die Delegierten. Das ist 2013 mit der Offensive für den echten Sozialismus und gegen den modernen Antikommunismus zweifelsohne beeindruckend gelungen. Das lassen wir mit einem Foto-Rückblick auf den kommenden Seiten noch einmal Revue passieren.

Vor allem in unseren Einflussgebieten wurde die Partei weiter verankert und gestärkt. Partei, Wählerinitiativen, Kandidatinnen und Kandidaten und viele Freundinnen und Freunde sind in die Offensive gegangen: für den echten Sozialismus und mit einem neuen Selbstbewusstsein gegen Diffamierung, Hetze und Unterdrückung durch den modernen Antikommunismus. Zwei besonders ätzende Lügen über einen angeblichen Personenkult in der MLPD mussten gerichtlich untersagt werden. Der Schöningh-Verlag nahm ein antikommunistisches Hetzbuch daraufhin vom Markt. Ein gutes Jahr für die Anti-Antikommunismus-Bewegung.

Ich denke dabei auch an die Kämpfe und Diskussionen bei Opel Bochum. Dort rückte die Stellung zur MLPD und den ihr zugerechneten Kolleginnen und Kollegen ins Zentrum für die Entscheidung zu einem selbständigen Streik. Viele machten die Erfahrung, welche negative Rolle der Antikommunismus zur Zersetzung und Zermürbung von Kämpfen gegen Werksschließungen und anderes spielt.

Angela Merkel hat uns ihre neue Regierungsmannschaft unter den Weihnachtsbaum gelegt. Auch dort macht man sich Sorgen über den anhaltenden Linkstrend und den wachsenden Einfluss der MLPD. Es wird sich noch zeigen, wie zutreffend Stefan Engels Wahlanalyse von einem Pyrrhus-Sieg war. Die Große Koalition steht auf dünnem Eis. Die kämpferische Opposition hat sich 2013 gestärkt und gefestigt. Der Boden für künftige Klassenauseinandersetzungen ist gut bereitet.

International baut sich das Potenzial revolutionärer Entwicklungen weiter auf. Wir erlebten aufbrandende Massenkämpfe wie in der Türkei, Brasilien, eine zweite Welle des Kampfes um Demokratie und Freiheit in Ägypten oder Tunesien. Aber auch neue Erscheinungen wie Massenbewegungen, die von imperialistischen Kräften inszeniert werden, wie in der Ukraine oder Thailand. Dank der ICOR und anderer internationaler Beziehungen war die „Rote Fahne“ oft nah am Ball.

Ich möchte mich im Namen der Redaktion von „Rote Fahne“ und „rf-news“ bei Ihnen und euch bedanken. Wir konnten uns 2013 über eine leicht gestiegene Auflage freuen. Eine Tatsache, für die uns sicher viele Printmedien in Deutschland beneiden. Das wäre undenkbar ohne unsere Leserschaft. Viele von Ihnen bzw. euch sind ja nicht nur Leser, sondern Verbreiter, ehrenamtliche Mitarbeiter, Korrespondenten, Fotografen, Layouter, Drucker sowie kameradschaftliche und gegebenenfalls hartnäckige Kritiker. Dazu kommt die enge Zusammenarbeit im Zentralkomitee der MLPD und mit allen Ebenen der Partei. Vielen Dank!

Die „Rote Fahne“ hat sich 2013 mehr Kompetenz in der Umweltpolitik erobert und sich einen radikalen und kämpferischen Umweltschutz gegen die Profitwirtschaft auf die Fahnen geschrieben. Wir wollen auch zum Sprachrohr einer neu entstehenden kämpferischen Umweltbewegung werden.

Die „Rote Fahne“ hat sich für 2014 überhaupt viel vorgenommen. Sie will im 45. Erscheinungsjahr ihr in Deutschland einzigartiges revolutionäres, marxistisch-leninistisches Profil ausbauen, ihr Erscheinungsbild modernisieren, aber auch hartnäckige Schwächen und Probleme überwinden. Dazu haben uns viele Leser und auch der Parteitag bereits einiges ins Stammbuch geschrieben. Wir laden alle ein, weiter aktiv an dieser Veränderung mitzuwirken.

Ein Leser aus Solingen schrieb uns zum Jahreswechsel „stellvertretend für alle Ihre Leser ein kleines Dankeschön für Ihr Bemühen um Information und Augenöffnen der Bevölkerung. Bitte legen Sie auch in Zukunft stets den Finger in die Wunden, streuen Sie Salz in dieselben und gießen Sie Öl ins Feuer, wo immer sich Ihnen die Gelegenheit dazu bietet.“ Dieses Dankeschön geben wir ausdrücklich an alle unsere Mitstreiterinnen und Mitstreiter weiter. Gemeinsam wollen wir nicht nur Öl ins Feuer gießen, sondern in all diesen kommenden Kämpfen für die Perspektive einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaft, den Sozialismus/Kommunismus, wirken.

Redaktion, Medienherstellung und Drucker/ innen wünschen erholsame Feiertage und freuen sich, am 3. Januar die erste Ausgabe 2014 überreichen zu können.

Jörg Weidemann
(Redaktionsleiter)

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