Briefwahl immer beliebter – am besten MLPD

Wer bei der Bundestagswahl die MLPD wählen will, braucht nicht bis zum 22. September zu warten.

Auf der Wahlbenachrichtigung, die jeder Wahlberechtigte bis zum 1. September erhält, wird auf der Rückseite ein Antrag für die Briefwahl mitgeschickt. Briefwahl beantragen kann man aber schon vor Erhalt der Wahlbenachrichtigung und zwar in formloser und schriftlicher Form. Auch die Briefwahl-Stimmabgabe ist in mehreren Städten schon Ende August möglich. In den Rathäusern werden extra Briefwahllokale eingerichtet. Mitzubringen ist der Personalausweis, ab 1. September zusätzlich die Wahlbenachrichtigung. Wer zu Hause wählen will, bekommt auf Antrag die Briefwahlun­ter­lagen und die Angaben zum Ablauf der Briefwahl per Post zugeschickt. Neu ist, dass seit 2008 keine Gründe mehr für die Nutzung der Briefwahl abgefragt werden. Alle Briefwahlstimmen müssen spätes­tens am Wahltag, 22. September um 18 Uhr bei der zuständigen Stelle vorliegen. Für weitere Auskünfte sind die städtischen Wahlämter zuständig.

Briefwahl wird immer beliebter, 2009 haben 21,4 Prozent der Wahlberechtigten diese Art der Stimmabgabe gewählt, 1957 waren es erst 4,9 Prozent. Die Briefwahl hat Vorteile:

Unwägbarkeiten werden ausgeschlossen, die immer wieder auftreten können: Abwesenheit oder Verhinderung am Wahltag wegen eines kurzfristigen Ausflugs, Wochenendarbeit, einer plötzlichen Erkrankung usw.

Die positive Entscheidung zur Wahl der MLPD kann mit der Briefwahl frühzeitig gefällt werden, statt aus Wut über die Berliner Parteien offen zu lassen, diesmal überhaupt zur Wahl zu gegen.

Wer die MLPD bereits gewählt hat, geht mit gutem Beispiel voran und kann Kollegen, Nachbarn, Freunde und Verwandte für diesen Schritt gewinnen.

Jetzt MLPD!“ – das kann jeder Wahlberechtigte mit der Briefwahl sofort in die Wege leiten.

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