Das Festival für die Zukunft der Jugend

Welches Potenzial, welche Interessen, Fähigkeiten und Tatkraft, welche Begeisterung in der Jugend steckt, zeigt und fördert dieses Zukunftsfestival wie kein anderes Großereignis in der BRD.

Es besticht zum einen durch seine große Bandbreite: Attraktive Bands und Songcontest, Fußballturnier und „Spiele ohne Grenzen“, zahlreiche Diskussions- und Informationsveranstaltungen zu den Zukunftsfragen, insbesondere zur Rettung der Umwelt und zum Internationalismus, Open-Air-Feste, Kamelreiten und Zeltlager – die vielseitigsten Interessen von Kindern und Jugendlichen entwickeln sich hier lebendig miteinander.  Zum anderen sind alle diese Aktivitäten darauf ausgerichtet, die Jugendlichen und Kinder herauszufordern, selbst aktiv zu werden. Und statt sich nicht festzulegen und alles auf sich zukommen zu lassen – sich zu organisieren an der ganzen Bandbreite ihrer Zukunftsinteressen.

Jugend rebelliert
Die Jugend ist die aktivste Kraft in unserer Gesellschaft; sie will sich nicht abfinden mit den Folgen der Weltwirtschafts- und Finanzkrise. Allein in den letzten zwei Wochen  waren Jugendliche die stärkste Kraft bei den Umwelt-Demonstrationen zur Erinnerung an Tschernobyl. Sie standen in der ersten Reihe am 1. Mai gegen faschistische Provokationen. Vor dem NSU-Prozess forderten vor allem jugendliche Migranten nachdrücklich Aufklärung über die Rolle des Verfassungsschutzes. Rotfüchse sammelten am 1. Mai für die Streikkasse der Opelaner, in Gelsenkirchen und Köln z. B. jeweils rund 280 Euro. Am 1. Mai gingen oft mehr Azubis auf die Straße als in früheren Jahren, wie z. B. ein Großteil der Lehrwerkstatt von Ford Köln.
Das Pfingstjugendtreffen fördert dieses Potenzial der Jugend. Der Start dazu ist die bunte und kämpferische Zukunftsdemo am Samstagvormittag (10 Uhr). Das Pfingstjugendtreffen ist ein Forum für die Rebellion der Jugend,  für Diskussionen, zum Erfahrungsaustausch, für Freundschaften und Zusammenschluss, Informationen und vieles mehr.

Auseinandersetzung um die Zukunftsperspektive
Dabei wird es ganz besonders um die Frage gehen: Welche Zukunftsperspektive haben wir? Das entzündet sich besonders an der Frage der Umwelt – denn die kapitalistische Profitwirtschaft führt zum Umschlag in eine globale Umweltkatastrophe.

Die MLPD trägt zu dieser Zukunftsdiskussion bei mit einer großen Jugend-Bildungsveranstaltung am Sonntag (11 Uhr): „Welche Bedeutung hat die Umweltfrage für die internationale sozialistische Revolution?“ mit Stefan Engel, dem Vorsitzenden der MLPD.
Eine weitere ganz praktische Antwort gibt der revolutionäre Jugendverband REBELL dadurch, dass er mobilisiert für die Konferenz zur Zukunft der Jugend Afrikas, die von der ICOR unterstützt wird: Eine Delegation von 10 bis 20 Jugendlichen wird vier Wochen lang in Südafrika vor Ort tatkräftig anpacken, mitdiskutieren und -organisieren! Für die Konferenz werden auch zahlreiche Spenden gesammelt.

Mitmachen – und organisieren!
Eine Besonderheit dieses Pfingstjugendtreffens ist, dass viele Wählerinitiativen von Kandidaten der MLPD/Offene Liste erklärt haben, dass sie die Jugendarbeit in den Mittelpunkt stellen. Sie unterstützen das Festival  mit zahlreichen Aktivitäten. Und finden sich nicht damit ab, wenn manche Jugendliche sagen „mit Politik will ich nichts am Hut haben“. Wer so denkt, mit dem machen die Herrschenden erst recht ihre Politik. Dagegen brauchen wir eine Politik im Interesse der arbeitenden Menschen, der Frauen, der Masse der Jugend – und die macht niemand „für“ uns. Deswegen setzen sich die Wählerinitiativen mit vielen jungen Leuten auseinander, dass sie selbst politisch aktiv werden, und ermöglichen, dass sie lernen, wie das geht. Sie setzen sich dafür ein, bleibende Erfolge zu erreichen, vor allem in der Stärkung der Wählerinitiativen und neuen Mitgliedern für REBELL und Rotfüchse.

Toni Lenz

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