Reinhard Funk

Ich bin 55 Jahre alt und wohne seit 30 Jahren in Hagen, die meiste Zeit davon in Hohenlimburg. Ich habe Werkzeugmacher gelernt, in verschiedenen Metallbetrieben und als Kaltwalzer in der Stahlindustrie gearbeitet.
Seit meiner Jugend bin ich politisch aktiv und wirke am Parteiaufbau der MLPD mit.
Ich bin nicht bereit, sinkende Löhne, wachsende Armut, den Zerfall ganzer Stadtteile  und die Überschuldung der Städte als „gottgegeben“ hinzunehmen. Die jahrzehntelange Lüge vom sozialverträglichen Strukturwandel ist  geplatzt. Zehntausende Arbeitsplätze wurden in der Hagener Stahl- und Metallindustrie vernichtet, ohne entsprechenden Ersatz. Viele, vor allem Jüngere, haben die Stadt verlassen. Ich habe den Kampf zahlreicher Belegschaften in der Region gegen Werksschließungen und Entlassungen unterstützt. Seit August 2004 bin ich Montagsdemonstrant gegen die Hartz-Gesetze, trete gegen die wachsende Massenarmut,  Niedrigstlöhne und Leiharbeit ein. Warum sollen wir akzeptieren, dass eine Handvoll Investoren, Großaktionäre und Vorstände von international tätigen Konzernen und Banken über das Schicksal tausender Arbeiterfamilien verfügen und davon profitieren, dass die Kommunen vor allem auch über die Bundes- und Landesgesetze ausgeblutet und an den Rand der Pleite getrieben werden?
Am Herzen liegt mir auch der Kampf um den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit. Mit der sich schnell entwickelnden Umweltkrise steht die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel, wenn nicht sofortige Maßnahmen zur Rettung der Umwelt vor der Profitwirtschaft ergriffen werden.
Massenarbeitslosigkeit,  Umweltzerstörung, Kriege -  das ist die Zukunft, die das kapitalistische System der Jugend zu bieten hat. Ich möchte beitragen, dem echten Sozialismus neues Ansehen zu verschaffen und dem modernen Antikommunismus einen Schlag zu versetzen. Dieser versucht mit Verleumdungen und Unterdrückung die Leute davon abzuhalten, sich unvoreingenommen mit dem echten Sozialismus zu befassen. Dabei wäre es auf dem heutigen Stand der Technik und der Fähigkeiten der Menschheit eigentlich kein Problem, dass in Einheit mit der Natur produziert wird, jeder Mensch genügend zu essen, eine Arbeit und ein Dach über dem Kopf hat; dass ein Gemeinschaftsgefühl und gegenseitige Unterstützung vorherrscht, die Frau von ihrer besonderer Ausbeutung und Unterdrückung befreit ist und dass ein kulturell hochstehendes Leben organisiert wird. Dazu muss einzig die Herrschaft einer Handvoll internationaler Übermonopole beseitigt werden.  
Ich bemühe mich, einen engen Kontakt mit Menschen vor Ort zu haben, auf gleicher Augenhöhe zu arbeiten. Ich führe ein bescheidenes Leben und  bekämpfe Korruption und käufliche Politik.

Ich bitte Sie, am 22. September mir als ihrem Direktkandidat in Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Südkreis ihre Erststimme zu geben und mit der Zweitstimme meine Partei, die MLPD, zu wählen.

 


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