Frank Stierlin

Ich bin 63 Jahre alt, lebe seit 25 Jahren in Mülheim und arbeite als Rechtsanwalt in einer politisch und sozial engagierten Kanzlei in Gelsenkirchen. Seit 37 Jahren bin ich Gewerkschaftsmitglied und der Arbeiterbewegung verbunden. Mein Schwerpunkt ist die streitbare Interessenvertretung im Arbeits- und Sozialrecht -  gegen Entlassungen, Leiharbeit, Lohndumping und Mobbing im Betrieb und den Abbau sozialer Errungenschaften.
Selbst mit noch so viel sozialem Engagement als Anwalt kann ich aber an den politischen Verhältnissen nichts ändern. Deshalb bin ich politisch aktiv für die MLPD, die konsequent an der Seite der Arbeiter- und Volksbewegung steht. Vielen Kollegen bei V & M und Salzgitter Mannesmann bin ich seit Jahren als Repräsentant der MLPD und Berater in betrieblichen und persönlichen Fragen bekannt.
Als langjähriger Weggefährte des verstorbenen Gerhard Schweizerhof bin ich seit 2004 Mitorganisator und einer der Moderatoren der Mülheimer Montagsdemonstration gegen die Hartz-Gesetze. Sie wurden von SPD, Grünen, CDU und FDP gegen den Willen der Bevölkerung verabschiedet und haben zu einer sprunghaften Zunahme von Leiharbeit und Niedriglöhnen geführt. Die Folgen für die Betroffenen erlebe ich täglich in meinem Beruf.
Massenarbeitslosigkeit, wachsende Armut, hemmungslose Zerstörung der natürlichen Umwelt, Kriege – die Entwicklung des Kapitalismus hat einen Punkt erreicht, wo er mit der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und einer lebenswerten Zukunft der Menschheit unvereinbar geworden ist. Und das, obwohl heute längst die Voraussetzungen vorhanden sind, um alle gesellschaftlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Arbeit für alle, eine kostenlose Gesundheitsvorsorge und bezahlbarer Wohnraum wären kein Problem. Die Arbeitszeit könnte für alle verkürzt und Produktion und Verkehr könnten umweltschonend und gesundheitsverträglich organisiert werden. Verhindert wird das allein durch die Herrschaft einer Handvoll internationaler Übermonopole, für die nur der Maximalprofit zählt. Und dieser Irrsinn soll „alternativlos“ sein?  Damit finde ich mich nicht ab!
Ich bin deshalb stolz darauf, für die einzige Partei zu kandidieren, die sich der Logik dieser kapitalistischen Profitwirtschaft nicht unterwirft. Die MLPD steht als radikal linke, revolutionäre Kraft für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung - den echten Sozialismus.
Es ist kein Naturgesetz, dass Politiker abheben und Macht korrumpiert. Als eine Konsequenz aus der Zerstörung des Sozialismus in allen ehemals sozialistischen Ländern haben sich die Kandidaten der MLPD auf Grundsätze verpflichtet wie z.B. die regelmäßige Rechenschaftslegung, Abführung aller Gelder aus der Parlamentsarbeit, Beantwortung von Kritiken und jederzeitige Absetzbarkeit, wenn sie gegen diese Grundsätze verstoßen.
Ich  freue mich über Ihre Erststimme für mich und Ihre Zweitstimme für meine Partei – die MLPD.

 

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