Kai Müller-Horn

Guten Tag, ich bin Kai Müller-Horn,  verheiratet und habe mit meiner Frau vier, inzwischen erwachsene Kinder. Auch an ihrer Entwicklung haben wir gesehen, welche zunehmenden Schwierigkeiten diese Gesellschaft den nachwachsenden Generationen in den Weg legt: mehrfache Berufsausbildungen und dennoch z.T. jahrelange Arbeitslosigkeit. Wachsende Existenzunsicherheit und Familienlosigkeit sind die Folge. So liegt mir die Zukunft der Jugend besonders am Herzen. Eine Gesellschaft, die der Jugend keine Zukunft bietet hat selber keine!

Seit über 40 Jahren bin ich aktiver Gewerkschafter. Vom Ausschlussverfahren auf Grund meiner marxistisch-leninistischen Weltanschauung bedroht haben wir von der Basis diesen Angriff auf die Überparteilichkeit von Seiten des Vorstandes erfolgreich abwehren können. Ich habe Erfahrung als Betriebsrat sammeln können und bin heute stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes Düsseldorf /Ratingen der IG BAU, verschiedentlich Delegierter auf Landesdelegiertentagen. Auch durch aktive und z.T. führende Teilnahme am Kampf gegen den Rentenklau und die Rentenreform bin ich im Kreis Düsseldorf des DGB auch vielen anderen Gewerkschaftern bekannt.

Ich unterstütze meine Frau in ihrer Arbeit im überparteilichen Frauenverband COURAGE. Überhaupt sind Zusammenschlüsse auf demokratischer, finanziell unabhängiger und weltanschaulich offener Grundlage – unter Ausschluss faschistischer und rassistischer Gesinnung – das Gebot der Stunde. So bin ich auch von Beginn an aktiv in der Montagsdemobewegung gegen Hartz IV und andere soziale Angriffe auf die übergroße Mehrheit der Menschen und für die Verteidigung und Erweiterung sozialer und demokratischer Rechte und Freiheiten. Unser offenes Mikrophon als wichtige Methode zur Ermutigung, Einbeziehung und Auseinandersetzung mit den Menschen habe ich mit Freude mitgestaltet.

Überhaupt beschäftige ich mich gern mit Handwerk, Malerei und Gestaltung unseres gemeinsamen Anliegens und Auftretens. Entwicklungen wie z.B. die Plakattrommel bei Demos sind Hingucker und regen zur Nachahmung an.

Der Stadtteil Rath in Düsseldorf mit seiner durch die Industrie, (hier vor allem die Röhrenwerke Mannesmann - heute VMT) geprägten Kultur, ist mir, auch durch die technische Verwaltung der Arbeitersiedlung während meines aktiven Berufslebens, mit seinen Sorgen und Nöten, aber auch mit seiner kämpferischen Prägung ans Herz gewachsen. So wurde der Kampf gegen die Schließung der Lehrwerkstatt zwar verloren, aber dieser und andere (gegen die Schließung der Stadtbücherei oder die Ghettoisierung des Stadtteils durch die Stadtbürokratie) haben Verbindungen unterschiedlicher weltanschaulicher Prägung geschaffen auf der Basis respekvoller Akzeptanz.

Im nahe gelegenen Aaper Wald und in der Weite des Niederrheins ist Raum für ausgedehnte Langläufe. Der Kampf für den echten Sozialismus braucht auch diese Seite um Moral und Gesundheit zu stärken und zu festigen.

 


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