Internationaler Kampftag gegen Krieg und Faschismus – Frauen in der ersten Reihe!

Internationaler Kampftag gegen Krieg und Faschismus – Frauen in der ersten Reihe!

Antikriegstag 2011 in Duisburg

Der 1. September ist traditionell der von der antimilitaristischen und Friedensbewegung in Europa durchgeführte Antikriegstag. 2012 wird er von der ICOR auch als ein internationaler Kampftag gegen Krieg und Faschismus begangen. Die kämpferische Frauenbewegung spielt dabei eine bedeutende Rolle.

Am 1. 9. 1939 hatte der deutsche Imperialismus mit dem Überfall auf Polen durch die Hitler-Faschisten den II. Weltkrieg ausgelöst. Die damals sozialistische Sowjetunion war die Hauptkraft im Sieg über die Barbarei des Hitler-Faschismus, der weltweit der unvorstellbaren Zahl von 50 Millionen Menschen das Leben kostete. Die Frauen und Mädchen der Sowjetunion trugen maßgeblich zu diesem Sieg bei. Das belegte eindrucksvoll Anfang des Jahres eine Ausstellung in Bochum „Frauen in der Roten Armee“ (RF 9/12, S. 32).

73 Jahre nach Auslösung des II. Weltkriegs gab und gibt es unzählige regionale Kriege. Aktuell erhöht die andauernde und verschärfte Weltwirtschaftskrise die allgemeine Kriegsgefahr. Brandherd Nr. 1 ist der Krieg in Syrien. Nach der Schätzung von „Misereor“ vom 19. 8. 12 sind derzeit eine Million Frauen und Kinder aus Syrien auf der Flucht, das ist der Hauptteil der 1,5 Millionen Flüchtlinge, die in Lagern der angrenzenden Länder wie Türkei und Jordanien unter menschenunwürdigen Bedingungen Schutz suchen.

Auf der einen Seite kämpfen unter anderem reaktionär-islamistische Kräfte, unterstützt unter anderem aus Saudi-Arabien, oder die sogenannte „Freie Syrische Armee“ – vor allem von den USA, der NATO und der Türkei unterstützt. Auf der anderen Seite das reaktionäre Assad-Regime – ausgehalten und unterstützt vor allem von Russland, China und dem Iran. Der in der Monopolpresse bekannt gewordene Einsatz des Flottendienstbootes „Oker“ der Bundesmarine, das offensichtlich der Spionage der Militärbewegungen in Syrien dient, zeigt die Verstrickung der deutschen Bundeswehr in diesen schmutzigen Krieg. (siehe auch „rf-news“ vom 21. 8. 12)

Die 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2011 in Venezuela hat sich klar gegen die imperialistische Kriegstreiberei positioniert. Auf dem 10. Frauenpolitischen Ratschlag am 15./16. 9. in Ludwigsburg wird im Rahmen des „Frauenpower-Marathons“ auch Liza Maza von den Philippinen auftreten. Sie wird zur Frage: „Frauen gegen Militärpräsenz, Gewalt und imperialistische Kriege“ sprechen. Liza Maza ist eine führende Aktivistin der „International Womens Alliance“ und des philippinischen Frauenverbands „Gabriela“. Sie vermittelt eindrucksvoll, dass auf den Philippinen schon allein die Anwesenheit des US-Militärs die Frauen massiv betroffen hat: Die Prostitution – vorher auf den Philippinen unbekannt – breitete sich in der Folge der US-Militärstützpunkte wie eine Seuche aus.

Die MLPD wird zu diesem ICOR-Kampftag kämpferische Bündnisse unterstützen und unter anderem fordern: NATO – Hände weg von Syrien! Für das Selbstbestimmungsrecht des syrischen Volkes! Sofortiger Stopp aller Bundeswehreinsätze im Ausland! Verpflichtung bei der Bundeswehr – kein Ausweg für die Arbeiterjugend! Arbeit, Frieden, Umwelt – echter Sozialismus!

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