MLPD: Frauenförderung aus Überzeugung

MLPD: Frauenförderung aus Überzeugung

Gabi Gärtner, 34 Jahre alt, ist gelernte Werkzeugmacherin aus Solingen

Die „Rote-Fahne“-Redaktion sprach mit der Frauenpolitischen Sprecherin der MLPD, Gabi Gärtner

„Wir wissen aus der Erfahrung sämtlicher Befreiungsbewegungen, dass der Erfolg einer Revolution davon abhängt, inwieweit die Frauen an ihr teilnehmen.“ So weitgehend hat Lenin auf dem I. Gesamtrussischen Arbeiterinnenkongress nach der Oktoberrevolution 1918 die Rolle der Frauen für die sozialistische Revolution umrissen. Der todesmutige Einsatz von Frauen für Freiheit und Demokratie in den demokratischen Aufstandsbewegungen in Tunesien oder Ägypten geben ihm heute Recht.
Es waren Marx und Engels, die herausarbeiteten, dass jede Klassengesellschaft nicht nur auf der Unterdrückung und Ausbeutung der Arbeitskraft der unterdrückten Klasse, sondern auch auf einer Staats- und Familienordnung beruht, in der die Masse der Frauen doppelt ausgebeutet und unterdrückt werden. Deshalb gehören der Kampf gegen kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung und der Kampf um die Befreiung der Frau zusammen und Marx und Engels begründeten Mitte des vorletzten Jahrhunderts in gewisser Weise die proletarische  Frauenbewegung, gaben ihr das Fundament.
Die MLPD führt diese „Grundlinie“ des Marxismus-Leninismus fort und entwickelt sie weiter. Die marxistisch-leninistische Frauenarbeit ist aus der Kleinarbeit der MLPD nicht wegzudenken. Wir haben uns in den Wohngebieten und Betrieben mit der Förderung der weltweiten kämpferischen Frauenbewegung, dem Kampf gegen Sexismus, der bewussten Förderung von Frauen usw. ein hohes Niveau in unserer Kleinarbeit erkämpft. Unsere Genossinnen und Genossen sind gefragte Ansprechpartner und Berater in allen Lebens-, Familien- und Erziehungsfragen.
Die SPD und andere bürgerliche Parteien fordern Frauenquoten allein aus dem Grund, sich Sympathien bei Frauen zu verschaffen und sie an sich zu binden. Die Frauenförderung in der MLPD fordert die Frauen ernsthaft heraus, im großen Vertrauen in sie, dass sie sich einbringen und einen vollwertigen Beitrag leisten. „Pro Forma“-Quotenfrau –das ist nicht der Stil der MLPD. Sie erzielte zum Zeitpunkt des VIII. Parteitags ganz ohne Quote einen Frauenanteil von 42 Prozent an der gesamten Partei (zum Vergleich: SPD 30,77 Prozent). Der Anteil von Frauen in Funktionen lag auf Gruppenebene bei 40 Prozent, auf zentraler Ebene bei 43 Prozent und im Durchschnitt aller Funktionen auf Gruppen- bis zentraler Ebene bei 41,6 Prozent.
Auch die Vorbereitung des IX. Parteitags ist mit einer intensiven Frauenförderung verbunden. Ausbildung ebenso wie persönliche Beratung, Ermutigung und Hilfe ist gefragt, die es Frauen ermöglicht, wachsende Verantwortung für die Parteiarbeit zu übernehmen.

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