Kristina Schröders „Dortmund den Dortmundern“

Auf breite Empörung über Dortmund hinaus stößt eine Initiative des Familienministeriums unter Kristina Schröder „Dortmund den Dortmundern“.
Mit Geldern des Ministeriums wird eine Veranstaltung gefördert, bei der 30 jugendliche Neofaschisten mit 30 demokratischen Jugendlichen über die Zukunft Dortmunds diskutieren sollen. Das „Dortmunder Forum gegen Rassismus“ schreibt dazu: „Wir sind entsetzt über das Projektvorhaben … Wir lehnen die Einbeziehung von Neonazis an jeglichen Projekten und Aktionen, die über Nazis aufklären sollen und rechtes Gedankengut bekämpfen wollen, grundsätzlich ab. Es ist aus unserer Sicht unverantwortlich, geschulte Nazikader gegen Jugendliche antreten zu lassen und ihnen eine Plattform zur Verbreitung ihrer menschenverachtenden Ideologie zu bieten …“
Schröder sorgt nicht nur dafür, dass Faschisten offen auftreten können, sondern gleichzeitig fördert sie als Vorkämpferin des Antikommunismus „Programme gegen den Linksextremismus“. Anfang 2011 erfand sie eine „Extremismusklausel“, die die Zuwendung öffentlicher Gelder für Initiativen an die Bedingung koppelte, dass diese nur mit Kräften zusammenarbeiten dürfen, die sich zum Grundgesetz bekennen. Zahlreiche Initiativen, gerade auch antifaschistische Gruppen, protestierten gegen diese politische Erpressung und Bevormundung und verzichteten zum Teil auf Schröders Geld.

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