Kreislaufwirtschaft auf einem Luxusliner?

Die Meyer-Werft in Papenburg gehört zu den modernsten Werften der Welt. Dort werden Spezialschiffe gebaut: Kreuzfahrtschiffe, Passagierschiffe, Fähren und Schiffe für Tiermassentransporte. Ein Besuch demonstriert eindrucksvoll, wie der Sozialismus heute auf der Basis modernster Technik und Planung materiell vorbereitet ist. In einer Bauzeit von rund 14 Monaten werden über 60 Meter hohe und über 300 Meter lange Kreuzfahrtschiffe gebaut. Teile und Abschnitte wie Kabinen, Küchen, Kühlräume werden passgenau vorgefertigt und montiert. Trotzdem ist jedes Schiff unterschiedlich auf die individuellen Ansprüche der Auftraggeber konzipiert. Die Planungsphase ist länger als die Bauzeit und beträgt zwischen 18 und 30 Monaten. Auf den Schiffsdecks gibt es eine ganze Shop-Line mit Läden, Sportplätze, eine Müllentsorgung, alternative Energieversorgung, Konzertsäle. Kurz, alles was zu den Lebensbedürfnissen für mehrere tausend Passagiere gehört und sogar noch darüber hinaus auch allen erdenklichen Luxus für Reiche. Über deren Notwendigkeit kann man natürlich streiten. Wenn zum Beispiel ein Golf-Platz angelegt wird. Die Golf-Bälle sind aus einem Material, das wasserlöslich ist. Wenn sie im Meer landen, enden sie nicht als Plastikmüll, sondern werden zu Fischfutter und biologisch entsorgt. Was Ingenieure so alles austüfteln, könnten Elemente einer Kreislaufwirtschaft sein und das Leben in Wohngebieten erleichtern. Die über 60 Billionen Euro, die bisher in der Weltwirtschafts- und Finanzkrise vernichtet wurden, könnten im Sozialismus dafür eingesetzt werden, dass der Weg in die globale Umweltkatastrophe umgekehrt und der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft zur Rettung unseres Mutterschiffes Erde begonnen würde.

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