Köln: Erfolgreiche Blockade gegen „Pro NRW“

Köln (Korrespondenz): Einen Tag vor dem internationalen Gedenktag zur Befreiung vom Hitlerfaschismus (8. Mai) hatte die ultrareaktionäre Partei „Pro NRW“ in Köln zu einem „Marsch der Freiheit“ aufgerufen. Diese Provokation erhielt die gebührende Antwort!
Ein breites antifaschistisches Bündnis (mit MLPD und REBELL) hatte zur Blockade aufgerufen. „Schlau“ wollte deshalb „Pro NRW“-Chef Beisicht mit seinen Getreuen aus Belgien, Österreich, von der Tea-Party in den USW usw. nicht mit dem Auto nach Köln-Deutz fahren, sondern mit dem Zug von Leverkusen aus. Die Rechnung ging nicht auf, denn über 100 Antifaschisten blockierten sämtliche Bahngleise!
Nach zwei Stunden wütenden Wartens stiegen die Ultrarechten fluchend in Taxis, kamen in Deutz an, zogen mit ca. 200 Leuten über die menschenleere, von der Polizei den ganzen Tag gesperrte Deutzer Brücke Richtung Innenstadt, die sie flächendeckend durchziehen wollten. Aber auch hier war am Ende der Brücke Schicht! Sämtliche Zufahrtsstraßen ab der Brücke waren von Tausenden meist jugendlichen Antifaschisten blockiert!
Die „Pro-NRW“-ler mussten sich eine Stunde lang von der Sonne grillen lassen, dann zogen sie sich über die Brücke zurück – Feierabend! Die Polizei vollführte zwar mit über 3.000 Einsatzkräften eine richtige Bürgerkriegsübung und übte die Absperrung der halben Kölner Innenstadt – konnte aber nicht mehr erreichen, als die faschistoiden Kräfte vor den Antifaschisten zu schützen. ...

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