Kampf dem Raubbau an der Natur

ICOR-Aktivitäten am Internationalen Kampftag zur Rettung der natürlichen Umwelt

Die Internationale Koordination revolutionärer Parteien und Organisationen (ICOR) hatte den Weltklimatag am 4. Dezember zum Internationalen Kampftag zur Rettung der natürlichen Umwelt ausgerufen. Hier zwei Korrespondenzen aus Indonesien und Indien, in denen von Aktivitäten dieses Tages berichtet wird.
Die Indonesia Revolutionary gab einen Aufruf heraus: „Rettet die Umwelt vor der Profitgier der lokalen und internationalen Monopolkapitalisten!“ Der Aufruf deckt die Machenschaften der internationalen Monopole bei der Ausplünderung der reichen Rohstoffe Indonesiens sowie den Raubbau an der Natur durch Zerstörung der Wälder, Vergiftung des Wassers usw. auf und stellt dies in den weltweiten Zusammenhang der Politik der internationalen Monopole. Es werden Revolutionäre und Massenorganisationen zu einer Kampagne mit verschiedenen Initiativen aufgerufen, um die Umwelt vor der Klimakatastrophe zu bewahren, durch einen harten Kampf gegen die Monopolkapitalisten mit ihrer Profitgier als dem Hauptverantwortlichen und der reaktionären indonesischen Regierung als dem Kompradorengehilfen. Kampf für eine neue Demokratie hin zu einer sozialistischen Gesellschaft, in der die Einheit von Mensch und Natur wieder hergestellt werden kann!
In Indien fanden am 4. Dezember vielfältige Aktivitäten statt, bei denen die CPI (ML) eine prägende Rolle spielte. In Delhi gab es eine Veranstaltung des CPI (ML)-Staatskomitees, der Delhi-Plattform und anderen Organisationen, wie zum Beispiel der Auslandsorganisation der NCP (Mashal) Nepal unter dem Thema: „Weltweite Umweltkrise und der Ausweg“. Der Vorsitzende der CPI (ML), K. N. Ramchandran, zog die Bilanz der Umweltbewegung ausgehend vom Kyoto-Protokoll. Unbeschadet unterschiedlicher ideologisch-politischer Ansichten war sich die Versammlung einig, dass ein breiter gemeinsamer Kampf weltweit notwendig ist, um die Menschheit vor der Umweltkatastrophe zu retten.
Interessantes auch aus Jaitapur: Hier soll von der indischen Regierung dem französischen Konzern Areva der Bau eines 10.000 Megawatt-Reaktors erlaubt werden. Ein breites Bündnis organisierte auf den Aufruf der ICOR hin eine Massendemonstration, was trotz des Polizeiverbots von Tausenden befolgt wurde.
Mit 34 Bussen wurden Verhaftete in Gefängnisse gebracht. Bis in die Nacht bildeten Tausende eine Menschenkette um die Baustelle. In Mumbai fand eine Solidaritätskundgebung mit mehr als 1.000 Personen statt.
In Raipur wurde ein Seminar unter dem Titel „Umweltzerstörung und Ausblick auf eine Entwicklungspolitik“ veranstaltet. Im Staat Karnakata fanden zahlreiche Kundgebungen und Demonstrationen statt. Die Losungen lauteten: „Imperialismus zerstört die Umwelt, wir werden den Imperialismus zerstören!“ In Andhra Pradesh gab es eine Demonstration in der Industriezone von Hyderabad. Außerdem fand in Kerala eine staatsweite Kampagne – unter anderem gegen Hindustan Insecticides Ltd. – statt.     

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