Meinungen von Prominenten zur "Kommunismus"-Debatte in der Linkspartei

„Die Herrschenden haben Angst“
Peter Sodann, Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant
„Den Kommunismus hat es nie gegeben. Er ist die Traumvariante von einer Idee, dass die Menschen sich besser vertragen. Kommunismus ist schön, aber wenn wir nicht beten, können wir den Weg dorthin nicht beschreiten.
Dass jetzt ein solcher Aufschrei durch die bürgerlichen Parteien geht, bestätigt, was Thomas Mann gesagt hat: ,Der Antikommunismus ist die größte Torheit des Jahrhunderts.‘ Die Herrschenden haben Angst, dass sich die Idee vom Kommunismus weiter verbreitet.“
(Zum Schluss des Gesprächs zitierte der Schauspieler das ganze Gedicht von Bertolt Brecht „Lob des Kommunismus“ – als Kostprobe für weitere interessante Bühnenabende mit ihm)


„Ich war immer Anti-Antikommunist“
Tobias Pflüger, u. a. Mitglied im Parteivorstand DieLinke, Vorstandsmitglied der Deutschen Friedensgesellschaft DFG-VK
„Ich habe den Eindruck, dass dass Thema im Moment durch Medien wie „Spiegel“, „Stern“ und andere zu einer Kampagne genutzt wird. Ich halte es mit dem bekannten Gedicht von Martin Niemöller. Diesem kann
ich von meinem Grundverständnis her zustimmen. Ich war und bin persönlich immer Anti-Antikommunist gewesen. Meine erste Demonstration war eine Solidaritätsdemo für einen Lehrer, der Berufsverbot bekommen hat, weil er Kommunist war.“


„Die Linken müssen zusammen halten“
Jamal Karsli, Dolmetscher und Übersetzer, linker Politiker
„Meiner Meinung nach haben wir es hier mit einer Verleumdungs- und Kriminalisierungskampagne zu tun, die in mehreren Stufen abläuft. Die erste Stufe ist das, was wir im Moment erleben. Die letzte Stufe soll nach Vorstellung der Initiatoren dann wohl das Verbot linker Parteien und Organisationen sein. Die Linken, das sind weltweit Millionen von Menschen, müssen aufpassen und in dieser Zeit fest zusammenhalten. Der Kommunismus wird in Zukunft seine Berechtigung haben. Der Kapitalismus ist zwar im Moment stark, aber das heißt nicht, dass der Kommunismus nicht eines Tages kommt.“

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