Rebellion ist gerechtfertigt

jugend.jpgDie MLPD ist die Partei der Jugend. Sie vertraut ihr, fördert und fordert sie. Der Kapitalismus zerstört ihre Zukunftsperspektive. Dagegen rebelliert die Jugend.

Monat für Monat gehen 200.000 auf die Straße. Ihre Rebellion soll zersetzt werden durch die antiautoritäre Denkweise. Dazu gehört die Illusion, sich hier und jetzt als Einzelner selbst verwirklichen zu können, auch auf Kosten anderer. Nur gegen diesen zersetzenden Einfluss der  bürgerlichen Jugendkultur, von Drogen und Sexismus lernt die Jugend solidarisches Handeln. MLPD und REBELL fördern die Rebellion der Jugend.

Auf den diesjährigen Sommercamps mit über 350 Teilnehmern übernahmen Rebellen Verantwortung in der Kinderbetreuung. Sie sind stolz auf die ROTFÜCHSE, die Kinderorganisation der MLPD, für alle zwischen 6 und 13 Jahren. Baueinsätze, Liederabende am Lagerfeuer, Sport, selbst mit anpacken bei verschiedenen Diensten statt „Hotel Mama“ – das gehörte zu diesen Camps. Diese Jugendarbeit erzieht übers ganze Jahr an immer mehr Orten Jugendliche zu selbständig denkenden und handelnden Menschen.

 

Kapitalismus Kritik - das OrginalKrisen gehören zum Kapitalismus

Bürgerliche Analysten waren vom Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise vor einem Jahr total überrascht. Schuld sei das „Fehlverhalten von Bankern und Konzernchefs“. Die Gescholtenen, wie Ackermann von der Deutschen Bank oder Piëch von VW, betreiben bereits wieder ihre Spekulationsgeschäfte mit dem aus Steuergeldern finanzierten „Rettungsschirm“ der Berliner Regierung.

Schon Karl Marx hat nachgewiesen, dass Krisen zum Kapitalismus gehören wie das Amen zur Kirche. Das kapitalistische System kann nur existieren, indem es durch die Ausbeutung der Arbeiter und die Umverteilung von unten nach oben ständig mehr Kapital anhäuft. Kapital, das ins Riesenhafte wächst, für dessen Anlage die Monopole aber keine Maximalprofite mehr erzielen können. So entstand eine chronische Überakkumulation von Kapital. Das ist der Grund für die tiefste Weltwirtschaftskrise des Kapitalismus.

Weltweit wurde Kapital im Wert von bisher über 55 Billionen US-Dollar vernichtet. Marx hat zugleich nachgewiesen, dass die Kapitalisten gegen ihren Willen den Sozialismus materiell vorbereiten. Dazu gehören ein nach hunderten Millionen zählendes weltweites Industrieproletariat, moderne Technik, umfangreiche Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse.

Wer die kapitalistischen Krisen abschaffen will, muss den Kapitalismus und die Ausbeutung abschaffen und den Sozialismus errichten!

jugend2.jpgDesaster der bürgerlichen
Jugendpolitik

In Nordrhein-Westfalen suchen rund 60.000 Jugendliche seit einem Jahr eine Lehrstelle. NRWs Arbeitsminister Laumann behauptet: „Die Landesregierung kommt ihrer Verantwortung auf dem Arbeitsmarkt nach.“ Toll! Die Landesregierung selbst hat 11 Prozent der
Ausbildungsplätze gestrichen! In NRW lebt jedes vierte Kind in Armut. Turbo-Abitur, fehlende Lehrer an den Schulen, Eltern renovieren
die Klassenzimmer. Die bürgerliche Jugendpolitik ist gescheitert!

Fazit aus den Wahlen am 30. August 2009: Um jede Stimme kämpfen!

Statt Kurzarbeit und Entlassungen - 30 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich!Zwei abgewählte Ministerpräsidenten in Thüringen und im Saarland bei den Landtagswahlen. Vom Brass auf die CDU erntet die SPD Stimmen. In
Gelsenkirchen fährt die CDU 12,9 Prozent Verluste ein, die SPD gewinnt 8,4 Prozent. In Düsseldorf verlieren CDU und SPD, während Grüne und FDP
zulegen. Der Wahlabend am 30. 8. 09 ergibt ein diffuses Bild. Jupp Eicker, Landesvorsitzender der MLPD NRW, erklärt: „Offenbar ist es den bürgerlichen Parteien mit ihrem Schlaftablettenwahlkampf gelungen, den Eindruck zu erwecken, als wären sie die geeigneten Krisenbewältiger. Verbreitet ist ein Unmut, verbunden mit Verdrossenheit und Verunsicherung. Erfreulich ist, dass die Faschisten davon nicht nennenswert profitierten. Das Linkspotenzial ist zwar gegenüber 2004 stärker, aber der Linkstrend hat sich inzwischen auch deutlich verlangsamt. Das erhöht die Anforderungen an unsere Offensive für den echten Sozialismus. Aber darauf sind wir bestens eingestellt! Wir dürfen keinen spontanen Zulauf zur revolutionären Richtung erwarten. Wir attackieren die hohlen Wahlversprechungen. Denn: nach den Wahlen kommt das Zahlen. Darüber organisieren wir in den nächsten Wochen eine intensive Überzeugungsarbeit.
Wir kämpfen um jede Stimme in der Überzeugung, dass die Menschen ihr Bewusstsein verändern und selbst neue Politiker werden. Dabei setzen wir besonders auf die Jugend. Sie hat sich bereits am meisten vom bürgerlichen Wahlzirkus abgewandt und sucht nach einer Perspektive.“

Opel: „Keinen Cent für Erpresser – wir zahlen nicht für unsere Entlassung!“

Annegret Gärtner-Leymann

Der Dauerbrenner Opel in den Schlagzeilen der Massenmedien ist ein grandioses Verwirrspiel: Übernahme durch Magna, RHJ, Insolvenzdrohung – immer auf Kosten der Arbeiter. Die Losung der kämpferischen Opelaner ist: „Weder Pest noch Cholera!“ Händeringend forderte die Geschäftsleitung im Verein mit der Betriebsratsspitze „Vernunft“, sich dem angedachten Schicksal zu unterwerfen: 11.000 GM-Autobauer sollen in Europa ihre Arbeit verlieren, trotz des 1,5-Milliarden-Euro- „Rettungsschirms“ der Regierung. Der letzte Erpressungsversuch war die versuchte Kürzung des Urlaubsgeldes. Auf Protestversammlungen in den Pausen klärten die Opelaner in Bochum ihren Weg. Hartnäckig forderten sie die volle Auszahlung des Urlaubsgeldes: „Wofür verzichten, wenn zugleich Tausende ihren Arbeitsplatz verlieren sollen?“

Entnervt boten die Opel-Manager 50 Prozent des Urlaubsgeldes. Schließlich waren die wöchentlichen Pausenversammlungen bereits 2004 das Markenzeichen der Vorbereitung für den denkwürdigen siebentägigen selbständigen Streik, mit dem die Opelaner die beschlossene Werksschließung in Bochum verhindert hatten. Inzwischen fordert übrigens der Gesamtbetriebsrat für alle Opel- Werke in Deutschland 100 Prozent Urlaubsgeldauszahlung. Die MLPD ist mit ihren Betriebsgruppen für die Arbeiteroffensive gut gerüstet. Jede Stimme für die MLPD/Offene Liste stärkt die Richtung der Arbeiteroffensive.

 

Artikelaktionen

68.000 Euro „Mitgift“

Als Petra und Peter letzten Herbst heirateten, starteten sie mit 38.502 Euro Staatsschulden in die Ehe. Und es werden täglich mehr. Nach der Geburt ihres ersten Kindes werden es im nächsten Jahr über 68.000 sein. So fördert die Regierung junge Familien! Für die Staatsschulden sollen Jung und Alt kräftig zur Kasse gebeten werden. Die MLPD schlägt seit Jahren ein anderes Steuersystem vor: Senkung der Massensteuern, Abschaffung aller indirekten Steuern und progressive Besteuerung der Großbetriebe und Großverdiener! Umstellung der Sozialversicherung auf volle Bezahlung durch die Unternehmen! Mit 6 Prozent vom Umsatz wäre das bezahlbar.

Bürgerliche Ökonomen ratlos . . . Wir nicht!

Bürgerliche politische Ökonomie vor dem Scherbenhaufen - Einige Ergänzungen zur marxistisch-leninistischen Krisentheorie der MLPDDie Wirtschaftskrise hätte keiner vorhersehen können, behaupten die bürgerlichen Experten. Sie hätten bei der MLPD nachfragen können. Die Krise und ihre Wirkung haben wir schon Mitte 2008 vorausgesagt: „Das weitgehende Versagen krisendämpfender staatlicher Regulierungsmaßnahmen lässt erwarten, dass die kommende Weltwirtschaftskrise einen nach dem II. Weltkrieg bisher nicht gekannten umfassenden, tiefen Charakter haben wird.“ Wer Klarheit über die zu erwartende Entwicklung will, ist bei der MLPD richtig. Dazu bietet die MLPD umfangreiche Literatur an in Verbindung mit Studiengruppen und Schulungen.

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Die CO-Pipeline muss weg!

Der Widerstand entlang der 67 Kilometer langen Bayer-Pipeline von Dormagen nach Uerdingen ist ungebrochen. Die Anwohner wehren sich gegen den unterirdischen Transport von Kohlenmonoxyd (CO) durch ihre Wohngebiete. CO ist höchst giftig und geruchlos. Das macht das Gas so gefährlich und die Pipeline zu einer Zeitbombe. Über 102.000 Anwohner unterschrieben die Forderung: „Die CO-Pipeline muss weg“.

Ohne Pipeline seien tausende Arbeitsplätze gefährdet, sagt Bayer. Wenn es Bayer um Arbeitsplätze ginge, stände die sofortige Einführung der 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich an.

Dazu kommt, dass die Konzentration der CO-Produktion in Dormagen Arbeitsplätze in Uerdingen und anderen Bayer-Werken vernichten würde.