"Zahl beim Abschied leise Millionen" - 1. September 2009

Vielen klingeln noch die Ohren von der Kapitalismus-Schelte der Kanzlerin Angela Merkel oder ihres Herausforderers Frank-Walter Steinmeier als die Finanzkrise ausbrach. "Gierige Manager" wollten sie an die Zügeln nehmen. Der Erfolg kann sich sehen lassen: 44.000 Beschäftigte bei Arcandor sollen auf 12 Prozent ihres Einkommens verzichten. Der Vorstandschef Karl-Gerhard Eick verlässt das Unternehmen nach einer halbjährigen Tätigkeit mit einer Abfindung von 15 Millionen Euro.

Jens-Peter Neumann, der Ex-Chef einer Tochtergesellschaft der Dresdner Bank erhielt nach der Übernahme durch die Commerzbank 3 Millionen Euro Abfindung. Wendelin Wiedeking verlässt seinen Chefsessel bei Porsche für 50 Millionen Euro. Hartmut Mehdorn ließ sich den Abschied bei der Deutschen Bahn mit 4,8 Millionen Euro versüßen. Herbert Walter, der Vorstandsvorsitzende der Dresdner Bank erhielt 3,5 Millionen Euro und der Continental-Chef Karl-Thomas Neumann 7,4 Millionen Euro.

Die Kritik an der Gier der Manager war nur zur Beruhigung des Publikums gedacht. SPD und CDU denken in der Regierung nicht im Traum daran, hier etwas zu ändern. Viele von ihnen setzen nach ihrer Ministerkarriere auf genau solche Jobs bei den führenden Monopolen. Siehe Gerhard Schröder, Otto Schily, Wolfgang Clement und Joschka Fischer.

Wofür brauchen wir solche Manager und wofür solche Politiker? Neue Politiker braucht das Land, unbestechlich und den Interessen der Arbeiterklasse breiten Massen verpflichtet. Sie findet man auf der MLPD/Offene Liste. Ihre Kandidaten haben sich verpflichtet, keinerlei persönliche finanzielle Zuwendungen anzunehmen.

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