Weniger Lehrstellen und Ferienjobs - 16. August 2009

Nach offiziellen Zahlen wurden im Juli 30.000 weniger Ausbildungsstellen als im Jahr zuvor angemeldet. Damit verschärft sich die Lage für die Jugendlichen angesichts der Weltwirtschaftskrise. Laut Bundesagentur bleiben viele mangels Perspektive länger auf der Schule oder gehen studieren. Aber auch hier macht sich die Weltwirtschaftskrise bemerkbar.

Der Sprecher der Bundesagentur für Arbeit, Werner Geier aus Stuttgart: "Die Zahl der Ferienjobs ist im Vergleich zum Vorjahr um 75 Prozent gesunken. Vor allem die Industrie stellt kaum noch Schüler oder Studenten ein. Hauptgrund ist die Kurzarbeit." Hier geht es nicht um ein extra Taschengeld, sondern für viele Studenten sind Ferienjobs absolut notwendig, um überhaupt über die Runden zu kommen, gerade in Städten, wo Bafög zum Leben nicht reicht und dazu noch Studiengebühren gezahlt werden müssen.

Die MLPD und ihr Jugendverband Rebell fordern eine zehnprozentige Ausbildungsquote in der Großindustrie und kostenlose Bildung vom Kindergarten bis zur Hochschule!

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