Annette Schavans "katastrophaler" Einsatz für "gute Bildung" - 26. August 2009

"Wir haben die Kraft für gute Bildung" - neben diesem Slogan lächelt uns seit neuestem auch Bildungsministerin Annette Schavan von Plakaten der CDU entgegen. Was sie wohl mit "guter Bildung" meint?

Etwa die Einführung von horrenden Studiengebühren in allen CDU/CSU-regierten Bundesländern, die schon jetzt dazu führen, dass der Anteil der Kinder aus Arbeiterfamilien an den Universitäten noch weiter sinkt?

Oder die Ausrichtung der weiterführenden Schulen und Unis auf die Förderung einer kleinen Elite im Interesse der internationalen Monopole?

Was die CDU und Schavan als "gute Bildung" ausgeben, bedeutet für die Masse der Schüler und Studenten zunehmend katastrophale Lernbedingungen mit enormem Prüfungsstress, zu kleinen oder zu wenigen Unterrichtsräumen, dem Zwang, das Geld für Studiengebühren und Lebensunterhalt nebenher zu verdienen usw.

Kein Wunder, dass Schavan die protestierenden Studenten und ihre Forderungen als "zum Teil gestrig" verunglimpfte. "Gestrig" ist da schon eher die Unterordnung der gesamten Bildungspolitik unter die Profitinteressen einer kleinen Minderheit internationaler Monopole.

Die MLPD fordert dagegen ein "kostenloses und einheitliches Schulsystem vom Kindergarten bis zur Hochschule", "wohnnahe Ganztagsschulen mit kostenloser Verpflegung" und eine "gründliche Schul- und Berufsausbildung".

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