Der Autor Stefan Engel verwendet für den Titel seines Buches ein Gleichnis aus der germanischen Mythologie: In der Götterdämmerung verschlingt das Weltenende die abgelebten Gottheiten einer überholten Zeit und aus dem Weltenbrande erwächst eine schöne neue Erde des Friedens und der üppigen Lebensfreude. Der Vergleich zum Niedergang der heute herrschenden Schicht der Weltgesellschaft und zur Vorbereitung einer neuen, lebenswerten Zukunft ist beabsichtigt! Das Buch entreißt diese Vision der Mythologie, stellt sie auf ein gesichertes wissenschaftliches Fundament.
Im März 2003 erschien die umfassende Analyse von Stefan Engel "Götterdämmerung über der "neuen Weltordnung"". Auf 580 Seiten analysierten der Publizist und sein Team die Neuorganisation der internationalen Produktion - wesentliche Veränderungen und neue Erscheinungen im kapitalistischen Weltsystem seit Anfang der 1990er Jahre. Die Analyse hat sich seitdem Seite für Seite bestätigt. Das war die entscheidene Grundlage, auch die Weltwirtschafts- und Weltfinanzkrise seit 2008 treffsicher zu prognostizieren und einzuschätzen. Diese Broschüre befasst sich vor allem mit den neuen Fragen, die die aktuelle Krise aufwirft.