Gabriele Conrad

Gabriele ConradGeboren wurde ich am 25. Oktober 1960 in Karlsruhe. Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in Eppenbrunn bei Pirmasens und in Rheinstetten bei Karlsruhe.

Nach dem Abitur 1979 machte ich eine Lehre als Theaterplastikerin im Stadttheater Aachen und arbeitete in diesem Beruf 12 Jahre.

In diese Zeit fällt auch die Mitgliedschaft in der neu gegründeten Partei "Die Grünen" in Aachen. Meine Liebe zu Natur und Umwelt und die Ablehnung der Stationierung von atomaren Mittelstreckenraketen in Deutschland waren die Beweggründe für meine Mitgliedschaft. Nach 4 Jahren kehrte ich dieser Partei enttäuscht den Rücken. Schon damals machte ich dort die Erfahrung wie aus kämpferischer Interessensvertretung ein Geschacher um Pöstchen wurde.

Nach 13 Jahren politischer Inaktivität bekam ich Kontakt zur Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands, in der ich mich nach Klärung aller Fragen und Widersprüche organisierte. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war, dass es mir ausnehmend gut gefallen hat wie freundschaftlich und auf gleicher Augenhöhe die Genossen miteinander umgehen, und wie positiv Kritiken aufgenommen wurden. Besonders habe ich mich gefreut, in der MLPD eine Partei kennen zu lernen, die sich kompromisslos für den Kampf gegen die Umweltkatastrophe einsetzt.

 

Meine innere Triebkraft war vor allem die Verantwortung für die Zukunft meiner beiden Kinder. Heute ist es die Überzeugung, dass diese Erde eine Zukunft für alle Kinder der Welt bieten kann, wenn die Besitzverhältnisse geändert würden. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass der Sozialismus als die nächste gesellschaftliche Stufe der Menschheit nicht nur machbar ist, sondern dass er im Grunde schon jetzt allseitig vorbereitet ist. In den Massen stecken die ganzen Fähigkeiten und die Kraft dazu.

1998 entschied ich mich aufgrund von Arbeitslosigkeit zu einer Umschulung als Mechatronikerin. In diesem Beruf arbeite ich seit 9 Jahren und repariere Geräte und Maschinen.

 

In der Universität erlebe ich welche Schöpferkraft, Initiative, Einsatzbereitschaft, kurz welch ein Potenzial in unserer Jugend stecken. Allzu oft hängt aber die Forschung und ihre weitere Nutzung von den finanziellen Möglichkeiten, und damit von den großen Geldgebern, den Monopolen, ab. So wird die Forschung, statt dem Wohle der Menschen zu dienen, mehr und mehr den Profitinteressen untergeordnet. Was könnte man alles tun, wenn die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt ständen. Diese tägliche Erfahrung ist Grundlage für meinen großen Optimismus, dass uns der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft gelingen kann.

 

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